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Montag, 24. November 2025

Auffrischung meiner Romane

In den letzten Tagen habe ich mir ernsthaft Gedanken um die Verzaufszahlen meiner Romane gemacht. Wenn ich brutal ehrlich bin, sind die praktisch nicht vorhanden. Trotz Werbung auf Facebook, regelmäßigem Posten und Gewinnspielen auf meinem Blog läuft so gut wie nichts. Das Interesse ist mäßig, und das enttäuscht mich manchmal schon, wobei ich sagen muss, dass ich mittlerweile besser damit umgehen kann als zu Beginn der Veröffentlichungen. 

 



Dennoch finde ich es schade, dass meine Bücher so wenig Leser/innen erreichen. Außer die Biografie über Mama, die vor allem lokale und familiäre Beachtung genießt und darüber hinaus viele fremde Herzen berührt. 

Als neulich eine Freundin zu Besuch war, fragte ich sie, was ich denn noch tun könnte, um meine Bücher mehr in den Fokus zu rücken und zu bewerben. "Frag' doch mal die KI", war ihre Antwort. Hm. Na gut. Das habe ich dann auch getan. Die Tipps, die Gemini ausgespuckt hat, habe ich sorgfältig gelesen und festgestellt, dass ich sie alle schon ausprobiert habe - aber vielleicht nicht ausdauernd genug dabei war. Allerdings sitzt das Geld nicht so locker, dass ich ständig Werbeanzeigen schalten könnte. Eine Idee hat mich trotzdem nicht losgelassen. Die Covergestaltung. Auf die hat er nämlich ordentlich beharrt, der Gemini. Was mich dazu brachte, auf Facebook nachzufragen, wie meine Cover auf potentielle Leser wirken. Das Ergebnis war: Bieder. Altbacken. Und mit dem objektiven Blick einer Unbeteiligten musste ich dem zustimmen. Ich mochte meine Cover bis dato und dachte auch immer an den Spruch "Don't judge a book by its cover", falls es mal wirklich nicht gefallen sollte. Der Inhalt zählt, meinte ich. 

Aber das, ich sehe es ein, ist irgendwie nicht mehr zeitgemäß oder vereinbar mit dem, wie Bücher heute ausgestattet sind. Viele sind richtige Kunstwerke, wenn ich so durch die Buchhandlungen streife. Mit Farbschnitt, Prägung, Glitzer, interativem Menü und so weiter. Damit kann ich als Selfpublisher nicht dienen, aber ich kann meine Cover überarbeiten. Das habe ich getan und viel Spaß dabei gehabt. Weil ich gemerkt habe, dass der erste Eindruck sich gewandelt hat im Lauf der Zeit, in der ich Bücher schreibe.

 


Ich gebe zu, dass mir auch da wiederum die KI ein wertvolles Tool war. Denn durch den Datenschutz und Urheberrecht ist es gar nicht so leicht, ein ansprechendes Cover zu erstellen, wenn man kein Profi ist. Zwar bin ich kreativ und habe auch Hilfe bei der Gestaltung, aber die KI eröffnet doch Möglichkeiten auch für den Hausgebrauch, an die bis vor ein paar Jahren nicht zu denken war. Jedes meiner zehn Bücher hat nun auch einen Untertitel, in dem deutlich wird, um was es in der Geschichte geht. Natürlich gibt's auch noch den Klappentext. 

Es ist halt ein bisschen schwierig, wenn man als Autor/in in verschiedenen Genres unterwegs ist und kein Pseudonym zur Unterscheidung verwendet. Vielleicht liegt da mein Problem, außer der Sichtbarkeit. Wäre ich eine Fantasy- oder Liebesromanautorin, wüsste der Leser eher, auf was er sich einlässt. Ich hoffe, dass die Cover gefallen und auch neugierig machen auf den jeweiligen Inhalt. Denn als ich diesen Sommer meine Romane nach langer Zeit wieder einmal durchgelesen habe (strenggenommen das erste Mal seit Fertigstellung), fand ich sie immer noch originell und unterhaltsam. Selbstverständlich ist das nicht. Lange Zeit habe ich mich für einen bestimmten Roman geniert, und "Milan" hatte ich nur veröffentlicht, weil Mama meinte, er sei es wert. 

 


Die meisten meiner neuen Cover basieren auf Zeichnungen von meiner Schwester und mir. Milan und seine Muse zum Beispiel entstammen ebenso wie die Fairlight-Brüder einer Skizze im jeweiligen Manuskript, und auf meinem Grafen-Buch habe ich endlich Carricks Konterfei, wie es mir schon lange vor dem Gedanke an ein Buchcover vorschwebte. Sogar mit weißer Strähne im Haar.

Wenn ihr sie euch alle einmal anschauen möchtet, folgt dem Link: *Klick*

Und nicht vergessen: in vier Wochen ist Weihnachten. Vielleicht möchtet ihr euch selbst oder Freunde mit einem guten Buch beschenken. Einige meiner Romane sind im Kindle Unlimited-Programm vertreten und können kostenfrei heruntergeladen werden.

 

Freitag, 12. März 2021

Buchtrailer 2021

Ohne viele Worte stelle ich hier das neue Video zu meinen erschienenen Romanen vor. Es sind neun, und manchmal denke ich, dass es Zeit wäre, das Maß vollzumachen, mich also an den zehnten zu setzen. Leider will die Muse nicht so wie der Kopf. Das Gefühl des Flows einer Geschichte im Entstehungsprozess vermisse ich gelegentlich. Und dabei würde es an Ideen gar nicht mal unbedingt mangeln. Trotzdem habe ich vor der Leistung, es auf neun Geschichten geschafft zu haben, schon Respekt - das muss ich mir einfach mal sagen. Man lobt sich ja sonst nicht. 
 
 

 
 Rückblickend wundert es mich, dass ich in so vielen Genres unterwegs war / bin, wobei ich glaube, dass ich mich am liebsten in der edwardianischen Epoche verlustiert habe und die Gattungen nicht einmal klar abgegrenzt sind, sondern miteinander verfließen. So wie beim Grafen Krimi, Mystery und historisch.
 
Aber auch an den "Kurzgeschichten" hatte ich Spaß. Und mir fällt auf, dass ich teilweise sogar durch Mitmenschen inspiriert wurde, von denen ich es nicht vermutet hatte. 


 

 

Zum Beispiel der kürzlich verstorbene Herr Trapp. Vielleicht war er unbewusst das Vorbild für den neurotischen Rupert Grayson in "Vom Ernst des Lebens"; auch wenn ich es eigentlich vermeide, Bekannte bzw. deren Eigenschaften in meinen Romanen zu verwenden, denn die Wiedererkennungsgefahr wäre mir doch zu groß. 

Obwohl Rupert sehr viel jünger ist, hat er einige Charakterzüge, die denen von Herrn Trapp ähnlich sind. Daher ist es möglicherweise kein Zufall, dass dieses Buch das einzige neben den gesammelten Werken Kurt Kusenbergs ist, das er je gelesen hat. (O;

 


Samstag, 15. Dezember 2018

"Ausnahmsweise doppelgleisig" kostenloser Download

Für alle Kindle-Besitzer gibt es zum dritten Adventswochenende meinen humorvollen Schutzengelroman statt für € 2,99 zum Preis von € 0,00. Einfach unten auf den Link klicken. Die Aktion läuft bis zum Montag, den 17. Dezember. Ich freue mich über interessierte LeserInnen!

Inhalt und Leseprobe:

Die Ehe des erfolgreichen Unfallchirurgen Branko Schuster steht auf der Kippe; er und seine Frau Annika leben getrennt voneinander, da er jahrelang ein Verhältnis mit der wesentlich jüngeren Krankenschwester Carolin Cremer hatte.
Auf der Beerdigung seiner dreiundachtzigjährigen Mutter sieht er einen Mann bei Annika und der gemeinsamen Tochter Jana stehen, von dem er annimmt, es sei Annikas neuer Lebensgefährte. Doch der Fremde folgt ihm, stellt sich als Seraphin Engel vor und scheint ein wenig wunderlich zu sein. Er redet von einer Aufgabe, die mit Branko zu tun hat und lässt sich durch nichts vertreiben. Branko nimmt ihn vorläufig bei sich auf, weiht jedoch am nächsten Morgen seinen Vorgesetzten Dr. Wolf-Horvath ein, der die psychiatrische Abteilung leitet. Allerdings gibt es keinen Insassen dieses Namens, auch in der näheren Umgebung nicht. Branko nimmt den Fremden wieder mit nach Hause, der sich erstaunlich anhänglich und hilfsbereit zeigt. Er hilft Branko, seinen schwierigen Klinikalltag zu meistern und hat außergewöhnliche Fähigkeiten.
Bald erregt Brankos ständiger Begleiter allgemeine Aufmerksamkeit und stellt nicht nur dessen Leben völlig auf den Kopf… 




Auf der Heimfahrt beruhigte sich Branko; sein Aussetzer war ihm nun peinlich, und er war Seraphin dankbar, dass er so gelassen darauf reagiert hatte. Der saß verzückt neben ihm und beobachtete jeden Handgriff Brankos. Seine Begeisterung fürs Autofahren und das gleichzeitige Versäumnis, es je gelernt zu haben, bewogen Branko dazu, ihn zu einer Probefahrt aufzufordern.
„Was?“ Seraphin fiel aus allen Wolken, als Branko den Wagen rechts an den Straßenrand fuhr und anhielt. „Ich darf ans Steuer?“
„Natürlich! Ich bring’s dir bei, das hab’ ich doch versprochen. In der Stadt fahr’ ich wieder, aber hier herrscht ja so gut wie kein Verkehr. Vielleicht bist du mit Autos auch so ein Naturtalent wie mit Kindern. Wenn du einen Fehler machst, ist das auch nicht tragisch, ich sitz’ ja gleich nebendran und kann eingreifen.“
Sie wechselten die Sitze, und Branko stellte sich auf eine gemächliche Tour mit vielen Getriebevergewaltigungen und Motorabsaufungen ein. Der BMW war sowieso schon alt, er würde sich demnächst einen neuen kaufen. Er war es Seraphin schuldig, ihm seine Freundschaft zu beweisen. „Mit dem linken Pedal gibst Gas, das aber nur ganz vorsichtig antippen für den Anfang. In der Mitte liegt die Bremse, rechts kuppelst... wenn du einen anderen Gang einlegst, verstehst du? Also wenn du langsamer oder schneller fährst. Und wenn du den Zündschlüssel umdrehst, dann ganz vorsichtig mit Gefühl die Kupplung...“
Verdutzt unterbrach er sich. Seraphin wendete den Wagen, fuhr einmal im Kreis und spritzte dann mit hundert Sachen über die Landstraße. Trotz des Tempos fuhr er sicher und völlig unbefangen. „Wahnsinn“, schrie er und johlte vor Freude. „Das ist der Wahnsinn! Nicht so schnell wie früher, aber immerhin.“
„Du bist schon mal Auto gefahren“, argwöhnte Branko, der sich nicht sicher war, ob er in die Euphorie miteinstimmen sollte oder es mit Anfängerglück zu tun hatte.
„Nein!“ beteuerte Seraphin lachend. „Wirklich nicht! Aber es ist eine Mordgaudi! Lass uns das öfter machen!“
Schließlich entspannte sich Branko, der Bursche war tatsächlich ein Genie. So, wie er den Wagen steuerte, würde er sich sogar im Getümmel der Stadt durchbeißen, da hatte er überhaupt keine Zweifel. Es hatte fast den Anschein, als hauche Seraphins Fahrstil dem BMW neue Lebensgeister ein. So geschmeidig war er nicht mal als Neuwagen gelaufen, und Branko kannte sich aus mit Autos.
Dasselbe Vertrauen, als Seraphin die Beruhigungsspritze für den kleinen Buben erbeten hatte, erfüllte ihn. Grenzenloses Vertrauen, in das er sich werfen konnte ohne den rivalisierenden Geltungsdrang, es besser zu können.

Ein Schwertransporter, der Baumstämme geladen hatte, veranlasste Seraphin zu einer gedrosselten Geschwindigkeit. Branko ermahnte ihn eindrücklich, nicht zu überholen. Die Sicht nach vorne war schlecht und der Lieferwagen extrem lang.
„Ooch“, maulte Seraphin und trommelte mit den schlanken Fingern ungeduldig auf das Lenkrad. „Der versaut mir den ganzen Spaß.“ Mehrmals fingierte er ein Überholmanöver, drehte dann aber auf Brankos barschen Befehl wieder in die Mitte der einspurigen Straße.
„Warte bitte“, sagte er. „Vielleicht biegt er ja bei der nächsten Kreuzung ab.“
Plötzlich geschah etwas so unerwartetes, dass sich Branko später kaum daran erinnern konnte. Die Ladefläche des Lkw klappte auf, ein ungesicherter Baumstamm geriet über den anderen ins Rollen und bewegte sich zielstrebig auf sie zu. All das geschah so fix, dass das Auge nicht fähig war, das Gesehene an das Gehirn weiterzuleiten. Trotzdem empfand Branko besagten Sekundenbruchteil wie in Zeitlupe, er starrte entsetzt auf den widerspenstigen Baum, der sich ihrer Windschutzscheibe unaufhaltsam näherte und bildete sich ein, die Altersringe zählen zu können. Gleich würde es krachen und sie beide vor dem lieben Herrgott stehen.
Geistesgegenwärtig schlug Seraphin das Lenkrad ein und bretterte mit hoher Geschwindigkeit über die relativ steile Böschung. Vor Brankos Augen wirbelten Sterne, sein Magen verkrampfte sich und gab den Schweinsbraten wieder her, als das, was eigentlich der Schwerkraft gehorchend unten sein musste und affenartig schnell nach oben schwenkte. Der Wagen überschlug sich über einem Felsbrocken, dopste ein paar Mal über die unebene Erde und blieb dann stehen. Erst da gestattete Branko seinen Sinnen, zu entschwinden.
 

Samstag, 17. Februar 2018

Neues Cover und eine neue Rezension!

In den letzten Wochen war es ziemlich still auf meinem Blog. Irgendwie fehlt mir derzeit die Muße und auch ein bisschen der Schwung. Vielleicht sollte ich in meine Bärenhöhle krabbeln und ausgiebigen Winterschlaf halten. Nichtsdestotrotz habe ich am Cover meines "Stiefkindes" gebastelt, der Schutzengel-Geschichte "Ausnahmsweise doppelgleisig". Ich weiß nicht, ob es anderen Autoren auch so geht, aber unter all meinen Romanen gibt es einen, mit dem ich nicht mehr so recht warm werde, nämlich diesen. Umso mehr hat es mich gefreut, dass nun eine Rezension auf Amazon eingetrudelt ist, in der die Leserin beschreibt, wie gut sie sich beim "Märchen für Erwachsene" (ich finde den Ausdruck so schön!) unterhalten hat.


Anklicken zum Vergrößern



Auch "Vom Ernst des Lebens" erstrahlt in neuem Glanz. Ich fand es besonders passend, dass ein altmodisches Fahrgeschäft auf dem Cover zu sehen ist, denn das Leben ist ja auch oft wie eine Karussellfahrt. Und das, was Rupert mit Miles in Paris erlebt, kann man ganz sicher so nennen. 




*Klick*


Ansonsten wird es im März im Rahmen der Leipziger Buchmesse eine Vorstellung von Autoren mit Interviews und Gewinnspielen auf Bookapis Bücherwelt geben. Abgesehen von den Blognominierungen in der Vergangenheit ist das meine erste Zusammenarbeit mit anderen Autoren und Bloggern, und ich bin sehr dankbar, dass die liebe Jay mir diese Möglichkeit gegeben hat.




Mittwoch, 29. März 2017

Frühlingsaktion: Die Ebook-Preise purzeln!

Endlich kommt wieder die Sonne, und mit ihr die Balkon-Lesezeit. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber sobald die ersten Sonnenstrahlen warm genug scheinen, nutze ich jede freie Minute draußen. Oft auch auf dem Balkonliegestuhl mit einem Buch in der Hand und einem Fruchtsaftgetränk auf dem kleinen Metalltisch daneben. Oder einem Becher "Ben & Jerry's" Cookie Dough. Yummy!




Zum Saisonstart gibt es jetzt meine Romane zu günstigen Preisen auf Amazon. Jedes Ebook bis 400 Seiten zu je € 2,99, jedes darüber zu € 3,99. Auch die entsprechenden  Taschenbuchausgaben wurden heruntergesetzt. Besucht mich einfach auf meiner Amazon-Autorenseite und klickt euch durch das Angebot. Den Link dazu findet ihr oben in der Navigationsleiste oder hier:

 Christines Romane

Ich freue mich über Feedback!



Samstag, 4. Juni 2016

Buchtrailer meiner Romane Up to Date

Leider hat sich bei mir in der letzten Zeit nicht besonders viel getan, das es wert wäre, auf meinem Blog kundzutun, und Bilder von der Sonne und braungebrannter Haut kann ich bei dem durchwachsenen Wetter nicht bieten.

Aber ich experimentiere immer wieder gerne mit dem Videoprogramm von Animoto und erstelle kleine Filmchen. Es bot sich an, nach der Neugestaltung der Cover einen passenden Trailer hochzuladen.





Der erste ist der aktuelle, doch da ich einen weiteren produziert habe, der noch nicht auf dieser Seite verewigt wurde (und wo sonst könnte ich meine Teaser besser sammeln als hier?), poste ich ihn als kleines Bonusmaterial. Vielleicht kann ja der eine oder andere Leser etwas damit anfangen und Autoren Animoto als Marketingtool nutzen, das sie zuvor nicht kannten. Dann würde es mich freuen, geholfen zu haben.





Auch für Privatpersonen ist das Programm ein Riesenspaß, etwa um Urlaubserinnerungen in den passenden Rahmen zu rücken oder eine individuelle Grußbotschaft zu senden, über die der Empfänger staunt und sie in Ehren hält. 



Samstag, 27. September 2014

Einmalige Gelegenheit! Signierte Bücher!

Kurz und knackig; ich bin noch ein bisschen groggy vom gestrigen Abend, am dem wir im WIRTHs HAUS eine Vernissage organisiert und ausgerichtet haben (ich Depp habe vor lauter Aufregung vergessen, Fotos zu machen!). Es war schön, war aber im Vorfeld mit ziemlichem Aufwand verbunden, besonders, wenn man nicht weiß, wie viele der eingeladenen Gäste kommen. Am Ende kamen weniger als erwartet, und wir müssen unseren restlichen Flammkuchen wohl oder übel bis zum nächsten Event auf Eis legen... (O;

Ein herzliches Danke an alle, die da waren für gute Gespräche und an Achim für die grandiose Akkordeon-Livemusik!!!




Aber jetzt zum Wesentlichen^^: Für alle Interessierten und Fans von fantastischen und humorvollen Geschichten (und mir) besteht die Möglichkeit, "Ausnahmsweise Doppelgleisig" direkt über mich mit Signatur und Widmung zum Preis von € 10,00 (inklusive Porto innnerhalb Deutschlands) zu beziehen, solange der Vorrat reicht.

Kontaktiert mich einfach über meine Email-Adresse oder den Kommentarbereich.




Mittwoch, 17. September 2014

Herbstlicher Buchtrailer

Oh, ich liebe das Animoto-Videoprogramm! Damit kann man wirklich tolle Sachen in relativ kurzer Zeit machen. Empfehlenswert für jeden, der gern ein wenig spielt und experimentiert und die Neugier auf sein Produkt / seine Dienstleistung auf unterhaltsame Art wecken möchte. Auch Technik-Dummies wie ich kommen gut zurecht.




Schwupps hat man das Video auf Youtube hochgeladen und es auf sozialen Plattformen geteilt. Was länger dauert, ist die vorangehende Entscheidung, welchen Style und Song man verwenden soll, denn da hat man die Qual der Wahl.

Speziell herbstlich ist mein Video übrigens nicht (auch das gibt es, mit bunten fallenden Blättern), doch da es nun so oder so auf die kältere Jahreszeit zugeht (*bibber*), und viele Leser sich mit einer Tasse Tee und dicken Wollsocken gemütlich auf dem Sofa einkuscheln, kommt hier ein Tipp bzw. sieben Tipps für graue diesige Tage.


Dienstag, 26. August 2014

Gewinnspiel: Signiertes Exemplar von "Ausnahmsweise doppelgleisig"

Es ist wieder Zeit für eine Verlosung. Diesmal habe ich mich für meinen neu überarbeiteten Roman "Ausnahmsweise doppelgleisig" entschieden, der von der Beziehung eines Münchner Unfallchirurgen zu seinem *materialisierten* Schutzengel handelt. Es geht turbulent, humorvoll, dramatisch, emotional, ein bisschen fantastisch und tiefsinnig zu.






Um am Gewinnspiel teilzunehmen, nennt mir einen Romantitel, in dem es um eine ungewöhnliche Beziehung geht - sei das mit erheblichem Altersunterschied, einem Handicap, innere und äußere Konflikte, die das Paar bewältigen muss, etc. pp. Genre und Alter des Buches ist egal. Toll wäre es, wenn ihr kurz eure Meinung zur Geschichte kundtun würdet.

Eure Antwort (mit Kontaktmöglichkeit bzw. Email-Adresse) schreibt bis zum 1. September in den Kommentarbereich.

Alternativ könnt ihr mir eine Mail mit dem Kennwort "Quiz" schicken. Meine Email-Adresse lautet: chris009@gmx.net

Der arme Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen, wenn ich um 20.00 Uhr an diesem Tag Glücksfee spiele. Der Gewinner wird dann umgehend per Email benachrichtigt.


~~~


Weitere Regeln: 

- Ich versende deutschlandweit. Ins Ausland verschicke ich nur, wenn das anfallende Porto erstattet wird.

- Falls das Päckchen auf dem Postweg verloren geht, übernehme ich keine Haftung.


~~~

 Viel Glück allen Teilnehmern!





Freitag, 11. Juli 2014

Branko, Finn und Tino lernen Hochdeutsch

Mein Roman "Ausnahmsweise doppelgleisig" wurde vor kurzem noch einmal überarbeitet. In dem Buch geht es um einen Münchner Arzt  und seinen *Schutzengel* Seraphin, der versucht, den in der Scheidung begriffenen Branko auf das richtige Gleis zurückzuführen, sprich die Trennung von dessen Frau Annika und der kleinen gemeinsamen Tochter zu verhindern. Dabei lernt er u. a. Brankos Freund Tino kennen, der das Herz auf dem rechten Fleck, aber auch einen ausgeprägten bayerischen Dialekt hat.

Ich mag ja Bayrisch. Als verhinderte Rosenheimerin, Bergfex und Weißwurstzutzlerin gehört für mich auch die Sprache zur authentischen Idylle des Freistaats. Allerdings habe ich festgestellt, dass es gerade für meine Leser nördlich des Weißwurschtäquators nicht immer ganz einfach ist, der wörtlichen Rede im Roman zu folgen, in der auch ein paar Eigenheiten der "Südländer" zum Tragen kommen wie zum Beispiel der Artikel vor einem Namen ("Der Branko", "Der Herr Schuster"). Für uns hier selbstverständlich im Alltag. Es wirkt schon fast ein bisschen *posh*, wenn im hiesigen Umfeld jemand sagt: "Gestern habe ich mit Christine telefoniert." Aber eben nur im gesprochenen Wort.

Es leuchtet ein, dass in Gegenden, in denen diese Eigenheiten nicht üblich sind - und vielleicht sogar vereinzelt dort - der Lesefluss durch eine im Schriftdeutsch eher ungewöhnliche Ausdrucksweise gestört werden könnte. Ich kann schließlich auch kein Plattdeutsch, und ehrlich gesagt, die Mundartromane um den Münchner Kommissar Kajetan von Robert Hültner überfordern selbst mich trotz angehängtem Glossar hin und wieder. In Büchern erwartet man als Leser in den wenigsten Fällen lokalkoloritischen Dialekt, es sei denn, man ist Mundartforscher oder sucht gezielt danach.




Darum erscheint "Ausnahmsweise doppelgleisig" nun im neuen Gewand, und zwar sowohl inhaltlich als auch äußerlich, denn mit dem bisherigen Cover war ich nie so recht glücklich. Die dreiteilige Wendeltreppe ließ mehr an einen klassischen Krimi denken als an eine etwas abgedrehte, humorvolle und tiefsinnige Familiengeschichte. Der neue Einband zeigt schon eher, worum es geht. Andeutungsweise zumindest, denn der darauf abgebildete Marmorengel spielt in der Handlung eine kleine Rolle. Er gefällt mir auch vom Gesamteindruck viel besser.

In Kürze wird die Printausgabe mit diesem Cover erhältlich sein; das "ins Hochdeutsch übersetzte" ebook gibt es bereits auf Amazon. Der Charme der Geschichte ging mit dem Einbüßen des Dialekts übrigens nicht flöten. Hoffe ich.^^




Freitag, 7. März 2014

Ein Update von Christines Romanen

Mittlerweile sind sieben meiner Geschichten auf dem Buchmarkt sowohl als Printversion als auch als ebook erhältlich. Zeit für ein Sammel-Update, bei dem ich jeden Roman noch einmal im Bild vorstelle. Die 7 ist für mich eine geheime Glückszahl, aber da ich nicht abergläubisch bin oder sonst eine besondere Affinität zu Zahlen habe, sage ich einfach, dass sie mir gefällt und ich schon ein bisschen stolz auf meine Werke bin. Wenn ich bisher mein Pensum erfüllt habe, soll es mir fürs Erste recht sein.

Wie gesagt, handeln die meisten meiner Bücher von männlichen Protagonisten, wobei hin und wieder natürlich auch Frauen ihr Unwesen treiben. In "Das Bildnis des Grafen" heißt meine Neben-Heroine Lillian Grimby und ist die Schwester des Gärtners.

Ein bisschen perfide und französisch gibt sich Gisèle Levant in "Vom Ernst des Lebens", wobei man ihr zugute halten muss, dass sie für ihr Verhalten durchaus Grund hat.

Weniger prägnant, aber dafür sympathisch naiv benimmt sich das Zimmermädchen Nellie in "Fairlight", deren Liebe zu einer der Hauptfiguren auf wenig Resonanz stößt.

In "Furchtlos zum Himmel" steigt keine einzige Frau mit auf den Berg - sportliche Höchstleistungen waren für das weibliche Geschlecht 1923 noch nicht schicklich, wenn man nicht Elly Beinhorn hieß. Dennoch darf ich sagen, dass die damaligen "Kerle" über eine gehörige Portion Romantik verfügten. Und was das Drama angeht, so ist das auch ohne Frau in vielen Passagen deutlich zu spüren.^^




Dafür geht es in "Ausnahmsweise doppelgleisig" für den Engel Seraphin darum, die Ehe von Dr. Branko Schuster und seiner Noch-Angetrauten Annika zu retten. Ob ihm das gelingt, ist fraglich, denn beide Beteiligten erweisen sich als ziemlich harte Brocken in Sachen Versöhnung. Zu allem Überfluss wirft Annika auch noch ein Auge auf den feschen Engel...

"Ein Spiel zu viel", angesiedelt um 1900, handelt von einer Schauspieler-Truppe auf *Urlaub* im Südwesten Englands. Frauen haben in dem Haufen von fünf jungen Egomanen wenig zu sagen. Vielleicht halten sie sie nur für schmückendes Beiwerk, wenn überhaupt. Tatsache ist, dass dieser Roman - gemeinsam mit "Furchtlos zum Himmel" - kaum eine weibliche Komponente hat bis auf die Wirtstochter Hannah, die für den Anführer Irving schwärmt. Aber irgendwie wäre es bei der Vielzahl von Charakteren ohnehin verwirrend geworden, eine *konventionelle* Liebesgeschichte einzubauen.

"Milan" ist der einzige meiner Romane, in dem aus der Perspektive einer Frau erzählt wird. Auch hier bewege ich mich im Theatermilieu, allerdings spielt "Milan" viel später, nämlich Ende der 1970er Jahre. Die stelle ich mir aus einem seltsamen Grund sehr intellektuell und ein wenig traurig vor (vielleicht aufgrund der damaligen politischen Unruhen und Terroraktionen durch die RAF), und ich glaube, dass der Roman den damaligen Zeitgeist ganz gut widerspiegelt. Im Vordergrund steht allerdings die Geschichte einer jungen Frau auf der Suche nach sich selbst und dem Bestreben, ihre Ängste zu überwinden, die sie daran hindern, frei zu sein. Und diese Geschichte verliert wohl nie an Aktualität.


Mittwoch, 29. Mai 2013

Meine Romane und ich

Manchmal kann ich es ja immer noch nicht fassen, dass ich fünf (!) Romane veröffentlicht habe - und dabei noch gar nicht so alt bin... Im Allgemeinen bin ich nicht wirklich diszipliniert, und vieles, was ich mit Enthusiasmus anfange, versandet häufig so schnell, wie ich dafür entflamme (tatsächlich habe ich nie damit gerechnet, dieses Blog regelmäßig bis jetzt zu führen). Hinzu kommt meine perfektionistische Ader: bleibe ich bei einer Sache, muss sie in meinen Augen einwandfrei sein, sonst bin ich nicht zufrieden. Recherche ist selbstverständlich, aber auch Emotionen, Drama und vor allem Originalität sind mir wichtig in meinen Romanen.

Hier stelle ich sie noch einmal einzeln in chronologischer Reihenfolge vor, mit der jeweiligen Kurzbeschreibung bzw. dem Klappentext:





Das Bildnis des Grafen

England, Winter 1917
Der französische Psychologe Gaspard Renoir wird vom Earl of Whitehurst nach Yorkshire beordert, um dessen kriegsgeschädigten Neffen Valentine zu kurieren. Im Park des Herrenhauses trifft der Arzt Mallord Grimby, der Renoir und seinem Patienten den Aufenthalt in einem verwaisten Schloss anbietet, in dem Mallord früher beschäftigt war. Der Schlossherr Carrick Escaray verschwand auf rätselhafte Weise. Genauso rätselhaft erscheinen das Schloss selbst, Mallord und seine Umwelt. Als Renoir beginnt, über Escaray Hall und seine früheren Bewohner Nachforschungen anzustellen, stößt er im Dorf auf heftige Ablehnung und Unverständnis. Ein Geheimnis umweht die Escarays, das offenbar eines bleiben soll. Auch der Landarzt Elwyn Hazelgrove – einst Ziehvater des jungen Carrick – scheint mehr zu wissen, als er preisgibt. Nach und nach entwirrt Renoir mit Hilfe seines jungen Patienten das Geflecht zwischen den beiden seit Generationen verfeindeten Familien Whitehurst und Escaray.
Seiten: 502

Vom Ernst des Lebens

London, 1958
Der lebenslustige Miles Mayhew bedrängt seinen ehemaligen Oxford-Kommilitonen Rupert Grayson in einer Spontanaktion, für unbestimmte Zeit gemeinsam nach Paris zu reisen. Rupert, der sich lieber hinter Büchern vergräbt und Kontakte scheut, hält zwar wenig davon, kann jedoch nicht ablehnen. Miles scheint vor etwas zu fliehen, denn er checkt im Pariser Hotel unter falschem Namen ein und gibt Rupert als seinen Bruder aus. Dieser macht sich seine eigenen Gedanken über Miles’ Flucht aus England, da Miles nicht darüber reden möchte und sich recht geheimnisvoll gibt. Nach und nach vertieft sich ihre Freundschaft; Miles hilft Rupert, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln, während Rupert auf seine zurückhaltende Art dem Freund Dinge aus dessen Vergangenheit entlockt, die Miles lieber verschwiegen hätte…
Seiten: 200

Fairlight 

Mittelengland, Herbst 1916
Drei Ärzte sind auf dem Weg zu einem Londoner Medizinerkongress. In einem unwirtlichen Stück Wald zwingt sie eine Reifenpanne zur Rast. Ein Reiter, gerade als versehrter Soldat aus Frankreich zurückkehrend, begegnet ihnen zufällig und bietet seine Hilfe an, indem er sie auf das geheimnisumwitterte Fairlight House einlädt, wo ein merkwürdiger Lord abgeschieden mit seinen vier Söhnen haust. Bald beginnen die Mediziner Interesse an der seltsamen Familie zu bekunden. Besonders Eugene, der jüngste der Söhne, der zudem in eine über geschwisterliche Bande hinausgehende Beziehung zu seinem Bruder Francis verwickelt zu sein scheint und hin und hergerissen ist zwischen verwehrter Flucht aus Fairlight und der Liebe zu Francis, weckt ihre Neugier mit seinem bizarren Verhalten, in dem Dr. Raeburn Schizophrenie vermutet. Eine ihm unerklärliche, jedoch nicht unbegründete Zuneigung zu dem Jungen veranlasst ihn dazu, tiefer in die verstörte Seele zu schauen.
Seiten: 400

Furchtlos zum Himmel

England, 1923
Der Bergsteiger Gareth Preston begibt sich mit einem Expeditionstrupp erfahrener Alpinisten nach Tibet, um als Erster den höchsten Berg der Welt zu besteigen. Auf der abenteuerlichen Reise über den Ozean und durch Indien lernt er den blutjungen Neuling im Team kennen und schätzen, sehr zum Missfallen der übrigen Expeditionsteilnehmer. Die Anziehungskraft ist gegenseitig, und Gareth nimmt Timothy Milford unter seine Fittiche. Eine Entscheidung, die nicht ohne Folgen bleibt....
Seiten: 582

Ausnahmsweise doppelgleisig

München, 2000
Die Ehe des erfolgreichen Unfallchirurgen Branko Schuster steht auf der Kippe; er und seine Frau Annika leben getrennt voneinander, da er jahrelang ein Verhältnis mit der wesentlich jüngeren Krankenschwester Carolin Cremer hatte. Auf der Beerdigung seiner dreiundachtzigjährigen Mutter sieht er einen Mann bei Annika und der gemeinsamen Tochter Jana stehen, von dem er annimmt, es sei Annikas neuer Lebensgefährte. Doch der Fremde folgt ihm, stellt sich als Seraphin Engel vor und scheint ein wenig wunderlich zu sein. Er redet von einer Aufgabe, die mit Branko zu tun hat und lässt sich durch nichts vertreiben. Branko nimmt ihn vorläufig bei sich auf, weiht jedoch am nächsten Morgen seinen Vorgesetzten Dr. Wolf-Horvath ein, der die psychiatrische Abteilung leitet. Allerdings gibt es keinen Insassen dieses Namens, auch in der näheren Umgebung nicht. Branko nimmt den Fremden wieder mit nach Hause, der sich erstaunlich anhänglich und hilfsbereit zeigt. Er hilft Branko, seinen schwierigen Klinikalltag zu meistern und hat außergewöhnliche Fähigkeiten. Bald erregt Brankos ständiger Begleiter allgemeine Aufmerksamkeit und stellt nicht nur dessen Leben völlig auf den Kopf.
Seiten: 240 




Ich freue mich über Feedback und auch Rezensionen bzw. Meinungen zu meinen Büchern! (O:

Dienstag, 9. April 2013

Ich lese keine Bücher, weil...

So lautet der provokante Titel eines Themas im Büchertreff. Zugegeben, als ich ihn las, war ich erst mal verblüfft. Jemand, der auf einem Literaturforum angemeldet ist, liest keine Bücher?! Was soll das denn? Ein verspäteter Aprilscherz? Aufklärung gab's im Thread selbst: es ging darum, warum immer weniger Leute lesen, besonders junge, und wie man sie davon überzeugen könnte, dass Lesen bildet und bereichert (denn beides tut es ohne Frage).

Ich bin kein militanter Leser, der anderen Bücher aufzwingt, die ich toll und lesenswert finde. Es ist mir ehrlich gesagt auch schnurz, ob jemand lieber mit dem Computer spielt oder fernsieht. Fernsehen bildet auch, in gewisser Weise. Es spiegelt die Gesellschaft und manchmal werden auch gute Filme und Dokumentationen gezeigt, bei denen man auf unterhaltsame Art etwas lernt. Klar, die Phantasie verkümmert, wenn man nicht mehr selbst seinen Grips anstrengen muss. Aber ich hoffe doch, dass auch Nichtleser ihre Mittel dazu haben, z. B. bei Rollenspielen (an denen ich nie Gefallen gefunden habe - jedenfalls nicht online). Abgesehen davon flacke ich abends auch mal gern auf dem Sofa und lasse mich berieseln. Am liebsten vom History Channel, Guido Knopp und seinen unermüdlichen Detektiven der Geschichte... (O;




Was mich persönlich wundert (nicht ärgert - über dieses Stadium bin ich hinaus), ist die Tatsache, dass sehr wenig Freunde, Bekannte und Verwandte meine Bücher lesen; selbst solche, die einen Bestseller nach dem anderen verschlingen, fragen mich selten danach. Ich wiederum frage mich dann, ob sie überhaupt in meine Romane reingeschaut haben, und ob sie fürchten, mich von einer Seite kennenzulernen, die ihnen womöglich nicht gefällt. Oder ob sie die Geschichten überhaupt nicht interessieren, die ihre Freundin / Bekannte / Verwandte ausbrütet.

Merkwürdigerweise erhalte ich von denjenigen, die das Experiment wagen, kaum Feedback (Ausnahmen bestätigen die Regel - mein Gemüsehändler ist mein größter Fan. Darüber freue ich mich fast zu überschwänglich). Mein Onkel sagte mir mal ganz verdutzt, dass er gar nicht wusste, wie gut ich formulieren kann, nachdem ich ihm "Vom Ernst des Lebens" ausgeliehen hatte mit den Worten: "Willst du es nicht mal lesen?" Beinahe hätte ich noch ein *Bitte* hinzugefügt.

Ein Resümee habe ich nicht erhalten, und na ja, man will dann auch nicht impertinent darauf bestehen. Ich weiß ja auch, dass meine Geschichten nicht jedermanns Sache sind. Und wie sagen die Amis so diplomatisch: "If you don't have something nice to say, don't say anything at all". 

In diesem Sinne: Leben und leben lassen, oder?

Mittwoch, 3. April 2013

Mein Roman "Ausnahmsweise doppelgleisig" zu gewinnen!

Es gibt ein neues Gewinnspiel! Verlost wird mein neu erschienener Roman "Ausnahmsweise doppelgleisig", auf Wunsch mit Signatur.

Um teilzunehmen, wird diesmal keine Quizfrage gestellt; ihr seid ein wenig mehr gefordert... (O; Schildert mir im Kommentarbereich ein Erlebnis, bei dem ihr glaubt, einen Schutzengel gehabt zu haben. Das kann etwas total Aufregendes, aber auch eine Begebenheit sein, die auf den ersten Blick nicht besonders spektakulär wirkt.

Schickt mir dann eure Postanschrift unter dem Betreff "Schutzengel" bis zum 10. April, 10.00 Uhr an: chris009@gmx.net.

Ich bin gespannt auf eure Berichte und wünsche jedem Teilnehmer viel Glück (das Los entscheidet).

Der Rechtsweg, der arme, ist wie immer ausgeschlossen.




Weitere Regeln:

- Eure Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben und nur zum Zweck des Gewinnspiels benötigt. Nach der Verlosung werden sie gelöscht. 

- Ich versende deutschlandweit. Ins Ausland verschicke ich nur, wenn das anfallende Porto erstattet wird.

- Falls das Päckchen auf dem Postweg verloren geht, übernehme ich keine Haftung.




Sonntag, 31. März 2013

Das bunteste Osterei



Normalerweise hoppelt der Osterhase bei mir nicht vorbei... auch dieses Jahr nicht. Aber da wir den kältesten März seit 130 Jahren haben und er vermutlich kein Winterfell hat, sei der Hoppelhase hiermit entschuldigt (oder bestätigt seine Abwesenheit nur das, was ich schon immer geargwöhnt habe: dass er mit den Eiern so wenig zu tun hat wie einer der Klitschkos mit einem Tütü und nur die Vorstellung daran amüsant ist?).

Na, wie auch immer - ich habe zur Selbsthilfe gegriffen und mir ein Ei gelegt, weil der Osterhase mich wieder mal von der Liste gestrichen hat. Das ist kein verfrühter Aprilscherz. Seit gestern ist mein fünfter Roman "Ausnahmsweise doppelgleisig" bei Amazon erhältlich und hofft auf viele Leser.

Leicht gemacht habe ich es mir mit der Veröffentlichung nicht. Merkwürdig, dass es mich immer noch Überwindung kostet. So langsam sollte sich doch eine gewisse Abgeklärtheit und Routine eingeschlichen haben, aber ich bin jedesmal vor dem Erscheinen einer meiner Titel furchtbar aufgeregt. Ob sich die ganzen Mühen überhaupt auszahlen? Hat jemand Interesse? Versteht man, was ich sagen will? Sowas fragt man sich dann paradoxerweise.

Es ist auch erstaunlicherweise nicht so einfach, Testleser zu finden. Viele sagen zwar zu und sind geschmeichelt, aber meist fehlt die Zeit für eine gründliche Lektüre des Manuskripts. Doch ich denke, wir haben es trotzdem ganz gut hinbekommen - ich bin halt einmal mehr drübergegangen als bei den anderen Geschichten.

Eine typische Schutzengelgeschichte ist "Ausnahmsweise doppelgleisig" nicht und überrascht mit Wendungen, die man von einem Engel nicht unbedingt erwartet. Ein Engel sollte nach menschlicher Vorstellung fehlerfrei sein, und das ist Seraphin in dem für ihn ungewohnten Terrain ganz und gar nicht. Nicht dass er über die Strenge schlägt oder ein gefallener ist, doch er erregt wider Willen die Aufmerksamkeit seines "Schützlings" und vor allem die von Brankos Kollegen, was ihm beinahe zum Verhängnis wird.

Ich habe es geschrieben, als ich meine wilde Bayern-Phase hatte. Der gemäßigte Dialekt, in dem sich die Protagonisten unterhalten, ist wahrscheinlich erst mal gewöhnungsbedürfig, aber ich wollte sie authentisch haben, und da ich meine Charaktere immer in meinem Kopf reden höre, wäre es mir nicht richtig erschienen, sie auf Hochdeutsch palavern zu lassen.

Allen meinen Freunden, Blog-Lesern, Fans und Followern wünsche ich Frohe Ostern! Falls euch der scheue Hase begegnet, teilt es mir mit, damit ich mit ihm nächstes Jahr ein Hühnchen rupfen kann. Aber ich fürchte fast, das wird nichts mehr. Eher tritt ein Klitschko im Deutschen Fernsehballlet und Tütü auf... oder alle beide beim vollendeten Pas de deux.







Donnerstag, 21. März 2013

Appetithappen "Ausnahmsweise Doppelgleisig"

In Kürze werde ich meinen fünften Roman veröffentlichen (Termin vermutlich Anfang April), in dem es um Branko Schuster - einen erfolgreichen Münchner Unfallchirurgen - und seinen Schutzengel geht, der sichtbar wird. Von höchster Stelle wurde entschieden, dass Branko himmlischen Beistand nötig hat, da es in seiner Ehe gewaltig kriselt.



 Der Engel Seraphin ist allerdings nicht befugt, in die Geschehnisse einzugreifen bzw. sie zu verändern - er kann nur Impulse geben, um den freien Willen der Menschen nicht zu beeinflussen. So nistet er sich bei dem anfangs skeptischen Branko ein und sorgt für Turbulenzen, die weder von ihm selbst noch von seinem Auftraggeber beabsichtigt waren.

In der folgenden Leseprobe sorgt Seraphin erst einmal für klare Verhältnisse unter Kollegen.

Donnerstag, 14. März 2013

Roman Nr. 5


Demnächst möchte ich "Ausnahmsweise Doppelgleisig" als Roman herausbringen. Ich habe ein bisschen herumexperimentiert, ein Cover gebastelt und die Datei überarbeitet und formatiert. 

Von meinen Testlesern gab es bisher positives Feedback. Trotzdem gehört doch immer eine große Portion Überwindung dazu, das eigene Werk zu veröffentlichen und es somit "zum Abschuss freizugeben". (O; Dass Kritik oft auch wenig sachlich, fast schon persönlich und für den Betreffenden verletzend sein kann, gerade im anonymen Internet, habe ich selbst schon erfahren - und das kann man nicht immer so einfach abschütteln wie Staub von den Füßen.

Hier mal der Klappentext, der auf der Abbildung schlecht lesbar ist:

Der erfolgreiche Unfallchirurg Branko Schuster steht kurz vor seiner Scheidung, als er die Bekanntschaft eines mysteriösen, aber naiven Fremden macht, der sich als Seraphin Engel vorstellt und durch nichts zu vertreiben ist.

 Wohl oder übel nimmt Branko ihn zu sich. Er stellt fest, dass Seraphin Fähigkeiten besitzt, die nicht nur ihn als rationalen Wissenschaftler in Erstaunen versetzen, sondern alle, die Brankos neuen zweiten Schatten kennen lernen - mit bald unangenehmen Folgen für beide...

Die Geschichte ist circa 240 Seiten lang (oder kurz) und es sei verraten, dass das irdische Dasein für Seraphin kein leichtes ist und es bisweilen scheint, als würden er und Branko die Rollen tauschen.

In welches Genre ich "Ausnahmsweise Doppelgleisig" einordnen würde, weiß ich nicht - es unterscheidet sich völlig von meinen bisherigen Sachen, die historisch / kriminalistisch angehaucht, weniger humoristisch sind und auch umfangreicher. Vielleicht am ehesten zu "Erzählung", denn obwohl es um Schutzengel geht, hat die Geschichte wenig mit Lebenshilfe und schon gar nichts mit Esoterik zu tun. Ich finde, selbst oder gerade in Bereichen, die mit Spiritualität zu tun haben, sollte man den Humor und den Blick fürs Wesentliche nicht verlieren.

Und ich bin - wie jedes Mal vor einer Veröffentlichung - ganz schön aufgeregt und freue mich zugleich riesig darauf, das Buch als fertiges Produkt in den Händen halten zu können. Schön wäre es auch, wenn ich mit "Ausnahmsweise doppelgleisig" meine zweite Leserunde organisieren könnte, weil mir die erste echt viel Spaß gemacht hat. Vielleicht wäre diese Geschichte sogar geeigneter, da sie weniger komplex und nicht so lang ist wie "Das Bildnis des Grafen".


Montag, 11. März 2013

Ausnahmsweise Doppelgleisig



Ein paar unveröffentlichte Manuskripte liegen noch in meiner Schublade bzw. verlottern in den Tiefen meiner Festplatte, und irgendwie habe ich neulich aus heiterem Himmel den Nerv gefunden, eine 2008 verfasste Geschichte über einen brillanten Unfallchirurgen und dessen Schutzengel auszugraben, die ich glücklicherweise zu Ende geschrieben habe (keine Selbstverständlichkeit!).

Es war merkwürdig, darin zu stöbern. Mit ca. 240 Seiten ist sie nicht besonders lang, sondern eher kurz für meine Verhältnisse. Aber ich musste an einigen Stellen laut lachen; etwas, das mir bei meinen eigenen Arbeiten extrem selten passiert und mir fast peinlich war. Obwohl die Geschichte teilweise sentimental und auch ernst ist, kommt der Humor nicht zu kurz. Besonders süß finde ich Seraphin, den naiven Schutzengel, der sich zum ersten Mal als "materialisierter" Mensch auf der Erde mit weltlichen Gebräuchen zurechtfinden muss und dabei von einem Fettnapf in den nächsten tappt. 

Hinter "Mehr Informationen" verbirgt sich die Stelle, die mich bisher am meisten amüsiert hat: ein Gespräch zwischen Seraphin und einem weiteren Schutzengel, der jedoch - im Gegensatz zu Seraphin - noch das hundertprozentige Privileg des Engel-Seins besitzt.