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Sonntag, 17. April 2022

Frohe Ostern!

 Mit dieser wundervollen Skizze möchte ich frohe Ostern wünschen. Seit Jahren ist es eine Zeichnung, die mich berührt wie selten ein Bild. Das liegt vor allem an der Ausdruckskraft und auch der Symbolik zwischen Jesus und dem Lamm, dessen Blut vergossen wird. Und gleichzeitig fühlt das Lämmchen sich geborgen auf dem Arm des guten Hirten, der Jesus / Gott ist. Man sieht, wie zufrieden es ist und zu lächeln scheint.

 


 Jesus ist bereits gekreuzigt worden, was das Mal an seiner Hand beweist; wahrscheinlich begegnet er dem Lämmchen kurz nach seiner Auferstehung. Und er ist froh und erleichtert, dass alles überstanden ist. Denn - und ich finde, man kann es in der Skizze deuten - leicht war es für den Sohn Gottes nicht, sich zu Unrecht verspotten und zum Tode verurteilen zu lassen. Da war Jesus doch auch Mensch, der Ängste ausstehen musste. Umso größer ist die Tat, die er vollbracht hat, um uns ewiges Leben im Himmel zu schenken. 

"Vater, wenn es dein Wille ist, dann lass diesen bitteren Kelch des Leidens an mir vorübergehen. Aber nicht was ich will, sondern was du willst, soll geschehen." Lukas 22, 42 (Übersetzung: Hoffnung für alle).

Und was geschehen ist, war und ist so wunderbar, dass man es gern in Anspruch für sich nehmen kann, jeder einzelne von uns.

 

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Die Künstlerin Katherine Brown besitzt eine Website, auf der ihre wunderschönen Drucke zu erwerben sind.



Sonntag, 4. April 2021

Frohe und gesegnete Ostern!

 
Wer hätte gedacht, dass dieses Ostern ähnlich isoliert und ohne Familienfeiern ausfällt wie letztes Jahr? Ich garantiert nicht. Dass Corona die Welt immer noch im Griff hat, war für mich letztes Ostern nicht vorstellbar. Aber was will man machen? Alles, was man tun kann, ist mehr Eigenverantwortung und Optimismus zeigen, dass die Situation bald überstanden ist. Und auf den schauen, der Ostern möglich machte: Jesus Christus. 

 

Auf der Karfreitagswanderung geknipst.

 

In den sozialen Medien habe ich viele abwertende Meinungen zum Karfreitag gelesen und wie grausam, brutal und barbarisch der Glaube an einen Erlöser wäre, der unschuldig hingerichtet wird und man das aus humanistischer Sicht ganz und gar nicht akzeptieren bzw. tolerieren könne bzw. verurteilen müsse. Ein Kommentar, der anders war als die empört zustimmenden, hat mir gut gefallen. Ich glaube, die Verfasserin war nicht einmal unbedingt gläubig, aber sie schrieb sinngemäß, dass dieser "unmenschliche" Reflex, sich widerstandslos kreuzigen und verspotten zu lassen, für sie der Beweis sei, dass Jesus unter der Schwäche des Gedemütigten der echte Starke und für eine Aufgabe auserwählt war, die größer ist als alles, was der Verstand begreift. 

Zudem sollte man nicht vergessen, dass für Christen zur Kreuzigung die Auferstehung gehört; Jesus war derjenige, der uns Menschen den Weg zum Himmel geebnet und somit Ewiges Leben versprochen hat. Wenn das nicht eine hoffnungsvolle Botschaft ist nach all dem Leid, das man Jesus stellvertretend für uns fehlbare Menschen angetan hat. Damit hat er all unsere Sünden ausradiert, die der Vergangenheit und die, die wir zukünftig begehen werden.

Manchmal, das gebe ich zu, befallen mich darüber Zweifel, doch tief in mir weiß ich, dass es so ist. Und das ist gerade in den schwierigen Zeiten, in denen wir uns momentan befinden, mehr als nur ein Trost. Dann kann man das feiern, was Gott aus Liebe zu uns getan hat, weil er uns als so wertvoll erachtet, dass er uns nicht verloren gibt, auch und erst recht nicht, wenn wir durch dunkle Täler wandern, und die sind oft genug auch ohne Pandemien finster. Was für eine Freude, dass Jesus uns gerettet hat! Nicht nur zu Ostern, sondern jeden Tag.

 

 

Ich wünsche ein schönes, friedliches und erfülltes Osterfest, über das nachzudenken oder zu lesen sich lohnt. Lasst euch nicht unterkriegen und verliert nie die Hoffnung. 

Entschuldigt, dass ich ein wenig klinge wie das Wort zum Sonntag... aber schließlich ist Sonntag, und zwar ein ganz besonderer.



Sonntag, 12. April 2020

Gesegnete Ostern trotz (oder gerade wegen) Corona

Allen meinen Lesern wünsche ich ein frohes und gesegnetes Osterfest. Und da viele meinen, es ginge "nur" um Osterhasen, die die Eier verstecken und man sie heuer leider nicht im Freien suchen kann, möchte ich die Ostergeschichte aus dem Lukas-Evangelium posten. Wer daran glaubt, braucht keine buntbemalten Eier und auch kein Festessen mit der Verwandtschaft aus Nah und Fern. Denn Jesus hat allen ein Geschenk gemacht, das so viel größer ist als alles Glück und Unglück dieser Welt. 💖💖

In diesem Sinne geht in euch und an die frische Luft und seid gewiss, dass nichts euch schaden kann, wenn ihr mit Jesus geht.


Pixabay

1 Am Sonntagmorgen dann, in aller Frühe, nahmen die Frauen die wohlriechenden Öle, die sie sich beschafft hatten, und gingen zum Grab.

2 Da sahen sie, dass der Stein vom Grabeingang weggerollt war.

3 Sie gingen hinein, doch der Leichnam von Jesus, dem Herrn, war nicht mehr da.

4 Während sie noch ratlos dastanden, traten plötzlich zwei Männer in strahlend hellem Gewand zu ihnen.

5 Die Frauen fürchteten sich und wagten sie nicht anzusehen; sie blickten zu Boden.
 Die beiden sagten zu ihnen: »Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?

6 Er ist nicht hier; Gott hat ihn vom Tod auferweckt! Erinnert euch an das, was er euch schon in Galiläa gesagt hat:

7 'Der Menschensohn muss den Menschen, den Sündern, ausgeliefert und ans Kreuz genagelt werden und am dritten Tag vom Tod auferstehen.'«

8 Da erinnerten sich die Frauen an seine Worte.

9 Sie verließen das Grab und gingen zu den Elf und allen Übrigen, die bei ihnen waren, und berichteten ihnen alles.

10a Es waren Maria aus Magdala und Johanna und Maria, die Mutter von Jakobus, sowie die anderen Frauen, die mit ihnen am Grab gewesen waren.

Quelle:  Deutsche Bibelgesellschaft

Samstag, 19. April 2014

Frohe Ostern!

Etwas Schockierendes: An Ostern wird bei uns kein süßes Lämmchen verzehrt oder sonst irgendwie geschlemmt und auch keine Eier gesucht. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt Ostern im traditionellen Sinn gefeiert haben, aber eigentlich vermisse ich es auch nicht. Somit wird mein Ostern *nur* eine kleine Auszeit von der Routine sein. Ich hoffe mal, dass das Wetter noch besser wird, damit ich mich ein bisschen auf den Balkon setzen und mich sonnen kann.




Ein handgemalter Ostergruß will sich doch noch auf mein Blog schleichen - ich dachte schon beim Entstehen daran, dass es sich dabei um nichts anderes als um ein Ei handeln kann, das für die christliche Symbolik der Auferstehung durchaus einen Sinn macht, was ich bis vor kurzem nicht wusste. Das ausgeblasene Ei ist so leer wie Jesu Grab, das die Jünger drei Tage nach seiner Kreuzigung öffneten. Zumindest könnte man es so interpretieren. Warum man die Eier allerdings bemalt und aufhängt, entzieht sich meiner Kenntnis und scheint eher heidnischen Ursprungs zu sein.


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Ich wünsche allen Lesern und Kollegen ein schönes Fest. Vergesst über all dem Suchen und Schlemmen nicht ganz den Grund, warum Ostern gefeiert wird.


Sonntag, 31. März 2013

Das bunteste Osterei



Normalerweise hoppelt der Osterhase bei mir nicht vorbei... auch dieses Jahr nicht. Aber da wir den kältesten März seit 130 Jahren haben und er vermutlich kein Winterfell hat, sei der Hoppelhase hiermit entschuldigt (oder bestätigt seine Abwesenheit nur das, was ich schon immer geargwöhnt habe: dass er mit den Eiern so wenig zu tun hat wie einer der Klitschkos mit einem Tütü und nur die Vorstellung daran amüsant ist?).

Na, wie auch immer - ich habe zur Selbsthilfe gegriffen und mir ein Ei gelegt, weil der Osterhase mich wieder mal von der Liste gestrichen hat. Das ist kein verfrühter Aprilscherz. Seit gestern ist mein fünfter Roman "Ausnahmsweise doppelgleisig" bei Amazon erhältlich und hofft auf viele Leser.

Leicht gemacht habe ich es mir mit der Veröffentlichung nicht. Merkwürdig, dass es mich immer noch Überwindung kostet. So langsam sollte sich doch eine gewisse Abgeklärtheit und Routine eingeschlichen haben, aber ich bin jedesmal vor dem Erscheinen einer meiner Titel furchtbar aufgeregt. Ob sich die ganzen Mühen überhaupt auszahlen? Hat jemand Interesse? Versteht man, was ich sagen will? Sowas fragt man sich dann paradoxerweise.

Es ist auch erstaunlicherweise nicht so einfach, Testleser zu finden. Viele sagen zwar zu und sind geschmeichelt, aber meist fehlt die Zeit für eine gründliche Lektüre des Manuskripts. Doch ich denke, wir haben es trotzdem ganz gut hinbekommen - ich bin halt einmal mehr drübergegangen als bei den anderen Geschichten.

Eine typische Schutzengelgeschichte ist "Ausnahmsweise doppelgleisig" nicht und überrascht mit Wendungen, die man von einem Engel nicht unbedingt erwartet. Ein Engel sollte nach menschlicher Vorstellung fehlerfrei sein, und das ist Seraphin in dem für ihn ungewohnten Terrain ganz und gar nicht. Nicht dass er über die Strenge schlägt oder ein gefallener ist, doch er erregt wider Willen die Aufmerksamkeit seines "Schützlings" und vor allem die von Brankos Kollegen, was ihm beinahe zum Verhängnis wird.

Ich habe es geschrieben, als ich meine wilde Bayern-Phase hatte. Der gemäßigte Dialekt, in dem sich die Protagonisten unterhalten, ist wahrscheinlich erst mal gewöhnungsbedürfig, aber ich wollte sie authentisch haben, und da ich meine Charaktere immer in meinem Kopf reden höre, wäre es mir nicht richtig erschienen, sie auf Hochdeutsch palavern zu lassen.

Allen meinen Freunden, Blog-Lesern, Fans und Followern wünsche ich Frohe Ostern! Falls euch der scheue Hase begegnet, teilt es mir mit, damit ich mit ihm nächstes Jahr ein Hühnchen rupfen kann. Aber ich fürchte fast, das wird nichts mehr. Eher tritt ein Klitschko im Deutschen Fernsehballlet und Tütü auf... oder alle beide beim vollendeten Pas de deux.