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Donnerstag, 14. März 2013

Roman Nr. 5


Demnächst möchte ich "Ausnahmsweise Doppelgleisig" als Roman herausbringen. Ich habe ein bisschen herumexperimentiert, ein Cover gebastelt und die Datei überarbeitet und formatiert. 

Von meinen Testlesern gab es bisher positives Feedback. Trotzdem gehört doch immer eine große Portion Überwindung dazu, das eigene Werk zu veröffentlichen und es somit "zum Abschuss freizugeben". (O; Dass Kritik oft auch wenig sachlich, fast schon persönlich und für den Betreffenden verletzend sein kann, gerade im anonymen Internet, habe ich selbst schon erfahren - und das kann man nicht immer so einfach abschütteln wie Staub von den Füßen.

Hier mal der Klappentext, der auf der Abbildung schlecht lesbar ist:

Der erfolgreiche Unfallchirurg Branko Schuster steht kurz vor seiner Scheidung, als er die Bekanntschaft eines mysteriösen, aber naiven Fremden macht, der sich als Seraphin Engel vorstellt und durch nichts zu vertreiben ist.

 Wohl oder übel nimmt Branko ihn zu sich. Er stellt fest, dass Seraphin Fähigkeiten besitzt, die nicht nur ihn als rationalen Wissenschaftler in Erstaunen versetzen, sondern alle, die Brankos neuen zweiten Schatten kennen lernen - mit bald unangenehmen Folgen für beide...

Die Geschichte ist circa 240 Seiten lang (oder kurz) und es sei verraten, dass das irdische Dasein für Seraphin kein leichtes ist und es bisweilen scheint, als würden er und Branko die Rollen tauschen.

In welches Genre ich "Ausnahmsweise Doppelgleisig" einordnen würde, weiß ich nicht - es unterscheidet sich völlig von meinen bisherigen Sachen, die historisch / kriminalistisch angehaucht, weniger humoristisch sind und auch umfangreicher. Vielleicht am ehesten zu "Erzählung", denn obwohl es um Schutzengel geht, hat die Geschichte wenig mit Lebenshilfe und schon gar nichts mit Esoterik zu tun. Ich finde, selbst oder gerade in Bereichen, die mit Spiritualität zu tun haben, sollte man den Humor und den Blick fürs Wesentliche nicht verlieren.

Und ich bin - wie jedes Mal vor einer Veröffentlichung - ganz schön aufgeregt und freue mich zugleich riesig darauf, das Buch als fertiges Produkt in den Händen halten zu können. Schön wäre es auch, wenn ich mit "Ausnahmsweise doppelgleisig" meine zweite Leserunde organisieren könnte, weil mir die erste echt viel Spaß gemacht hat. Vielleicht wäre diese Geschichte sogar geeigneter, da sie weniger komplex und nicht so lang ist wie "Das Bildnis des Grafen".