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Mittwoch, 12. Juni 2019

Verlosung meiner "Kurzen" als Print bis zum 19. Juni

Es wird mal wieder Zeit für eine Verlosung. Um ehrlich zu sein, gehe ich sie mit gemischten Gefühlen an. Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass Bücher, die ich verschenkt habe, nur selten gelesen bzw. eines Feedbacks an mich würdig sind. Was ich ein bisschen schade finde.

Vielleicht sind die LeserInnen ja zu höflich, um Kritik zu üben, aber solange die nicht grundlos ist oder superpersönlich wird (was ich auch schon erlebt habe), ist es vollkommen in Ordnung, auf etwas hinzuweisen, das einem nicht so gut gefallen hat. Der umgekehrte Fall ist natürlich wünschenswert. Wie schön ist es  für Autoren, wenn die Begeisterung für ein eher unbekanntes Buch nicht nur im stillen Kämmerlein stattfindet. Auch das ist schon vorgekommen, wenn auch eher selten.

*Klick* zum Vergrößern

Oder meine Romane liegen vergessen auf den SUBs, die - wie wir ja wissen - oft die gefühlten Ausmaße eines Mount Everest haben. Ich warte nicht mehr auf Rezensionen auf dem großen A oder in einschlägigen Blogs und Foren, nachdem mir klar wurde, dass sich damit viele LeserInnen unter Druck gesetzt fühlen. Eine Rückmeldung an mich als Autorin wäre nett. Das kann auch ein kurzer Kommentar auf dem Blog oder bei Facebook sein.

Ich hoffe, das klang jetzt nicht miesig oder negativ. Denn schließlich meine ich es gar nicht so und wünsche mir viele Interessierte an meinem kleinen Gewinnspiel. (O:

Was müsst ihr tun, um teilzunehmen? Wählt ein Buch aus dem Bild aus und schreibt mir in der Kommentarfunktion, warum ihr es lesen möchtet. Infos und Leseproben zu den Büchern findet ihr z. B. auf meiner Homepage.

Am 19. Juni um 19.00 Uhr wirbelt dann die Glücksfee und benachrichtigt den Gewinner. Eure Daten werden nicht gespeichert und nur zum Zweck des Gewinnspiels verwendet, gehen also nicht an Dritte.

ACHTUNG: Verlost wird *ein* Buch an den Gewinner mitsamt der Goodies, nicht alle Romane auf dem Foto.



Dienstag, 30. April 2019

BUGA 2019 Bundesgartenschau in Heilbronn

Merkwürdig, wie sehr man seine Prioritäten im Lauf des Lebens verändert. Bis vor einigen Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich einmal ein begeisterter Blumenfan sein würde. Ein bisschen kenne ich mich mittlerweile auch aus in der Fauna und Flora und freue mich, wenn ich eine seltene Pflanze benennen kann.

Karl, das unbeliebte Maskottchen

Gestern haben wir spontan einen Familienausflug nach Heilbronn zur Bundesgartenschau geplant, und ich war fast närrisch vor Freude. Die eher negative Publicity und den Boykottaufruf aufgrund fahrlässig ertrunkener Entenküken und dem für viele Leute grotesken Gartenzwerg Karl kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich ist das mit den Entchen tragisch und hätte vermieden werden können, aber ganz ehrlich, mit Absicht ist es bestimmt nicht geschehen, und den kleinen Karl-Kerl in verschiedenen Variationen im Gelände fand ich recht niedlich.




Vielleicht waren aber auch die doch recht saftigen Eintrittspreise, der Montag und das durchwachsene Wetter schuld am geringen Publikumsverkehr. Aber gerade darum und weil wir als Familie endlich mal wieder etwas gemeinsam unternommen haben, war der Tag etwas Besonderes für mich. Von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr gab es wogende Blumenmeere, riesenhafte Wüstenkakteen, Gartenzwerge im Materialmix und verschiedene Ökosysteme und neue Technologien nach dem Vorbild der Natur zu bestaunen. Selbst als Kaiser konnte man auf dem hölzernen Thron posieren oder sich auf dem Kletterspielplatz tummeln.

Die Genussmeile musste natürlich auch abspaziert werden, nur um dann festzustellen, dass man in der alten Reederei am Anfang der Meile lieber mal schwäbische Spezialitäten wie das "Böckinger Feldgschrei" ausprobiert hätte. Das entpuppte sich ein bisschen als Enttäuschung, denn das Wurzelgemüse mit Spätzle und Rindfleisch wurde in einem bedienunfreundlichen Einweckglas serviert (man kann's auch übertreiben mit der sprichwörtlichen Sparsamkeit).


Ein Highlight. Kakteen wie im Südwesten der USA.

Das ist allerdings mein einziger Kritikpunkt, und irgendwie war es dann doch ganz originell und witzig, sobald man sich daran gewöhnt hatte. Geschmeckt hat es auch, und das ist ja die Hauptsache. Immer wieder stießen wir auf Ruheoasen wie Strandkörbe (wo leider kein Cappuccino serviert wurde), gewaltige Ruhekissen auf den Rasenflächen und Hängematten. Schön war auch die Markthalle, in der exotische Gewächse und Verkaufsläden untergebracht sind.




Entzücken rufen natürlich die Dauergäste hervor. Und zwar nicht unbedingt die menschlichen Bewohner inmitten des Geländes in unterschiedlich gestalteten "Riesenbienenkörben", die eine Art isolierte Stadt bilden und wohl das Wohnen der Zukunft sind, sondern die vielen Enten, Gänse und Schwäne, die nun mit ihrem Nachwuchs umherwatscheln und sich von den Besuchern scheinbar nur wenig bis gar nicht gestört fühlen.

Die BUGA in Heilbronn findet noch bis Mitte Oktober statt. Ich würde es jedem empfehlen, ob Blumenfreund, mit Familie oder Single. Auf keinen Fall die Kamera vergessen. Und den pinkfarbenen Karl als Schlüsselanhänger. Wetten, dass der irgendwann Kult ist?


Auch Papa kommt auf seine Kosten: Schippern im Schiff-Shuttle.


Mittwoch, 17. April 2019

Mein Sous zum Brand von Notre Dame

Gruselig war's. Kaum wurde der Brand des Unesco-Kulturerbes entdeckt, war ich live dabei. Über Facebook. Und las Kommentare wie "Hoffentlich ist es nicht so schlimm, wie es aussieht." Ach nee, dachte ich, das haben die bald unter Kontrolle. Pustekuchen. Flammen schlugen immer höher, und als der dünne Spitzturm brach, war das wie ein Aufschrei. Ich war fassungslos. Fast am Weinen. Die Kathedrale habe ich zweimal besucht, einmal als Austauschschülerin in Paris, dann als Erwachsene während eines Wochenendtrips dorthin, der mich zu "Vom Ernst des Lebens" inspiriert hat.


Quelle: Christine, damals 14 und Kulturmuffel

Ein bisschen haben mich die Besucher damals genervt. "Du musst unbedingt das Rosenfenster fotografieren!" hieß es, und ich dachte mir, dass es schon so oft geknipst worden sein muss, dass mein Bild nur langweilig werden kann. Wurde es auch, und viel zu dunkel, weil man während des Schüleraustausches in Kirchen und Museen nicht mit Blitz fotografieren durfte und das Smartphone noch nicht erfunden war. Auch mein Außenporträt ist kein Meisterwerk, aber immerhin ein Beweis: ich war da. Und daher nehme ich mir das Recht heraus, zu trauern um ein Gebäude, das jahrhundertelang die Menschen zum Staunen gebracht, erfreut und getröstet hat. Mich lange nicht, denn Notre Dame ist weit weg, ich bin kein Kirchgänger und eigentlich eher pragmatisch veranlagt, was Gebäude betrifft, solange ich nicht selbst darin wohne.

Trotzdem verstehe ich die Trauer der Franzosen und Pariser, und ja, ich verstehe auch die Bereitschaft, Millionen zum Wiederaufbau zu spenden. Architektonische Meisterwerke wie Notre Dame prägen ein Volk, gehören zur Kultur. Kein Erdenbewohner seit 1345 hat Paris je ohne die Kathedrale erlebt bis zum 15. April 2019. Und plötzlich ist sie innerhalb weniger Stunden zerstört, eine scheinbar unverwundbare Trutzburg, ein wunderschönes Beispiel der Gotik und Tempel des christlichen Glaubens. Da kann man schon mal an eine Symbolik denken, die mit den abendländischen Werten und deren Untergang zu tun hat. Das fand ich aber übertrieben, ebenso wie sofort aufbrandende Verschwörungstheorien und die Empörung über die millionenschweren Spenden, die in den Wiederaufbau fließen sollen.


Wird es je wieder so sein? Quelle: kirkandmimi / pixabay

Die Tragödie von Notre Dame hat das Land erschüttert, und die Welt nahm Anteil. Ist die Aussicht auf eine baldige Rekonstruktion nicht ein Trost, der gewährt werden kann und vielleicht auch sollte? Natürlich könnte man mit den Spenden, die mein mathematisches Vorstellungsvermögen weit übersteigen, etwas für die Menschen tun. Menschen, die leiden und in Not sind. Menschen sind immer mehr als Stein, Holz und Blei.

Und trotzdem, irgendwie kommt es mir richtig vor, Notre Dame erhalten bzw. rekonstruieren zu wollen. Die Erklärung ist vielleicht naiv und simpel, aber nichtsdestoweniger wichtig. Für die Pariser ist sie das Herz ihrer Stadt, und für alle Anreisenden und Touristen eine Station, in der sie Ruhe finden können. Und auch ein wenig Ehrfurcht vor der Vergangenheit und der Vergänglichkeit. Denn dass nichts von Menschenhand für die Ewigkeit hält, hat uns der Montag vor zwei Tagen deutlich bewiesen.



Samstag, 9. März 2019

Review "The Machine" (2013)

Tja, es hat mich wieder mal erwischt: nach Benedict Cumberbatch, JJ Feild und Mads Mikkelsen darf sich nun Toby Stephens meiner heißen Fangirl-Begeisterung erfreuen... da er hauptsächlich Theaterschauspieler ist und kein Hollywoodsuperstar, sind die Filme rar gesät, die man hierzulande auf DVD kaufen kann. Was mich sogar dazu verleitet hat, einen Science-Fiction-Streifen anzusehen, ein Genre, dem ich normalerweise so gar nichts abgewinnen kann.




Inhalt: England, in naher Zukunft. Der Informatiker Vincent McCarthy arbeitet an einem geheimen Projekt, das sich zum Ziel setzt, überlegene Menschmaschinen mit künstlicher Intelligenz zu erschaffen, um im (erfundenen) drohenden Krieg mit Fernost diese als Waffen einzusetzen. Testobjekte sind unheilbar verwundete Soldaten, die scheinbar verschwinden, jedoch in geheimen Bunkern des britischen Militär als Maschinen "weiterleben", bis der Prototyp perfektioniert ist. Als Vincents neue Assistentin Ava (Caity Lotz) unerwartet lebensgefährlich verletzt wird, beschließt Vincent, aus ihr eine denkende Maschine zu machen. Doch er hat andere Pläne mit ihr als sein Chef Thomson. Seine Tochter Mary hat das Rett-Syndrom, und er hofft, sie durch seine Arbeit heilen zu können.

Die Maschine / Ava erweist sich als Glücksgriff für Vincent, jedoch nicht für das Militär. Sie denkt nicht nur, sie fühlt. Zuneigung zu ihrem Meister. Schlecht für das Militär, schlecht für die Menschheit. Emotionale Maschinen sind eine ernstzunehmende Bedrohung und führen zur Ausrottung der Menschheit, meint Vincents Vorgesetzter, und ganz unrecht hat er damit wohl nicht. Vincent muss Avas "Bewusstsein" schweren Herzens wieder ausschalten. Als die restlichen Roboter einen Aufstand proben, kommt es zum Tumult. Vincent rettet die gespeicherten Daten von Ava und der mittlerweile an den Folgen einer OP verstorbenen Mary, die fortan gesund und munter auf einer Backup-Diskette weiterexistiert und die nun die ihrer Identität und Empfindungen beraubte Maschine nach gemeinsamer Flucht Mama nennt, denn Ava ist sie ja nun auch nicht mehr.




Meinung: Zugegeben, das Ganze klingt ein bisschen wirr. Ich bin kein Fan von Dystopien und der Entwicklung von künstlicher Intelligenz, und trotzdem hat mich der Film gut unterhalten. Besonders die erste Hälfte war oft humorvoll und berührend. Toby Stephens ist beeindruckend und richtig sexy in Henley-Shirts als der Einzelgänger Vincent, dem jedes Mittel recht ist, um ein Heilmittel für seine Tochter zu finden.

Und sein brummelndes "Don't be afraid. It's ok. Let go", ist wohl die heißeste Liebeserklärung, die man einem Roboter machen kann. (O; Auch Caity Lotz mochte ich, denn die Maschine ist nach der Einspeicherung von Avas Daten kein tougher und mordlustiger Cyborg, sondern wirkt in manchen Situationen komisch und hilflos, fast überfordert. Menschlich halt. Süß, als sie Vincent fragt, ob er wiederkommt und er verspricht, mit ihr ein paar Puzzlespiele zu lösen und Musik zu hören. Ebenso die Geschichte mit dem Sonnenuntergang, der später noch einmal in Szene gesetzt wird. Da kam fast ein wenig Romantik auf, was für das Genre doch eher ungewöhnlich ist.

Das Ende fand ich ein wenig meh, weil überstürzt und eigenartig, denn ganz ehrlich: lohnt sich ein Leben auf der Festplatte, wenn man jederzeit nach Lust und Laune wieder runtergefahren werden kann? Wird Vincent noch den Cybersex revolutionieren, nachdem er mit der Maschine weit und breit der einzige Mensch ist? Oder gibt es eine Fortsetzung, in der Vincent sich selbst zur Maschine umoperiert? Egal, mir hat's gut gefallen, obwohl ich den Film ohne den Hauptdarsteller nie angeschaut hätte. Für Sci-Fi-Nerds und Blade Runner-Fans ist er aber definitiv eine Empfehlung wert!



Bewertung: 


Mittwoch, 13. Februar 2019

Review Jane Eyre (BBC, 2006)

Auf diesen grandios umgesetzten Klassiker von Charlotte Bronte bin ich durch den englischen Schauspieler und Maggie Smith-Spross Toby Stephens gekommen, der mir von einer amerikanischen Freundin durch die Serie "Black Sails" vorgestellt wurde. Die Serie selbst fand ich eher durchschnittlich, wäre da nicht der rothaarige und knurrige Captn. Flint mit seinem dunklen Geheimnis gewesen. Der irgendwie interessante Typ machte mich neugierig auf weitere Filme, und daher ließ "Jane Eyre" nicht lange auf sich warten.




Zum Inhalt brauche ich wenig zu sagen. Das Waisenkind Jane (Ruth Wilson), verstoßen von ihrer hartherzigen Tante, nimmt eine Stelle als Gouvernante in Thornfield Hall an, dem Anwesen des rastlos reisenden Edward Fairfax Rochester (Toby Stephens). Obwohl beide am Tag ihrer ersten Begegnung gegenseitige Seelenverwandtschaft feststellen, tut sich vor allem der eigenbrötlerische und ungehobelt wirkende Rochester schwer, seine Gefühle für ein einfaches und viel zu junges Ding einzugestehen. Außerdem gibt es da noch eine Last im Nordturm, die er nicht über Bord bzw. die Burgzinne werfen kann. Jane hingegen glaubt trotz aller ihrer zur damaligen Zeit erstaunlichen Emanzipation, dass der Herr nur mit ihr spielen will. Schließlich hat er offenbar vor, eine Dame seines Standes, die schöne Blanche Ingram, zu ehelichen. Aber es kommt alles ganz anders... und doch wie erwartet.

Meinung: Es gibt viele Verfilmungen von Jane Eyre, und gewiss auch gute. Ein Beispiel ist die Kino-Version von 2011 mit Mia Wasikowska und Michael Fassbender, die an derselben Location gedreht wurde (Haddon Hall in Derbyshire). Für mich war die BBC-Version die schönste und farbenprächtigste. Das liegt vor allem an Toby Stephens, der mir als Nichtkenner des Buches zum ersten Mal gezeigt hat, dass ein Rochester nicht perfekt aussehen soll (und doch attraktiv ist), und dass er auch ziemlich barsch und unangenehm sein kann, ohne es zu beabsichtigen. Seine Unsicherheit überspielt er mit Zynismus, ironischem Selbsthass  und vorgetäuschter Gleichgültigkeit.





Anders als der stets mitleiderregend leidende Michael Fassbender in derselben Rolle (sorry, der Vergleich muss erlaubt sein) meistert Toby Stephens Rochesters Ambivalenz von hart zu zart mit souveräner Sprunghaftigkeit, und es gelingt ihm dabei sogar, einen Hauch Animalismus zu versprühen, der dem Womanizer Edward Rochester wohl von Charlotte Bronte auf den Leib geschrieben wurde. Dass er mehrere unerfüllte Affären auf den West Indies und in Paris hatte, bei denen er stets der Dumme war, wurde in der züchtigen späteren Kinoversion nur angedeutet.

Apropos züchtig: zwar ist der Mehrteiler bereits ab sechs Jahren freigegeben, doch teilweise geht es für das viktorianische England recht heftig zur Sache. Die Szene, in der Jane nach der geplatzten Hochzeit ins Schlafzimmer flüchtet und Rochester sie bekniet, als Bruder und Schwester am Mittelmeer zusammenzuleben, zeigt deutlich, dass er nicht unbedingt vorhat, seinen edelmütigen  Plan in die Tat umzusetzen. Die Szene mitsamt Beleuchtung, das eindringliche Gesäusel und das engumschlungene (unverheiratete!) Paar auf dem Bett ist an knisternder Erotik kaum zu überbieten... (O; Und trotzdem zeigt sie am deutlichsten, wie ernst es Rochester mit seinem Angebot ist. Für mich war sie die beste im ganzen Film.




Zwei kleine Kritikpunkte habe ich, die sich aber nicht auf mein wohlwollendes Gesamturteil auswirken: die ein wenig kitschige Schluss-Szene mit dem Familienporträt war wichtig für Jane, die als kleines Kind davon ausgeschlossen wurde, aber für meinen Geschmack doch etwas dick aufgetragen. Keine Ahnung, ob sie im Buch eine ebenso wichtige Rolle spielt. Dann wäre sie nämlich zu entschuldigen.

Der zweite Punkt ist gravierender, hat mich glücklicherweise jedoch nicht besonders tangiert, da ich den Film zuerst im Original geguckt habe. Die Synchronisation ist so grauenvoll und holprig, dass ich mich gefragt habe, wie man derart dreist aus dem "drawing room" einen Zeichensaal und aus dem deutschen "Handschuh" einen denglischen "handshoe" machen kann, und das waren die auffälligsten Schnitzer neben mehreren. Dazu gehört auch Rochesters onkelhafte deutsche Stimme, die viel zu alt und gesetzt klang im Vergleich zu Mr. Stephens sexy kehligem Organ. Wer englisch kann, sollte sich den Film unbedingt im Original anschauen!

Bewertung: begeisterte




Dienstag, 1. Januar 2019

Happy New Year (und neues Video)!

Allen meinen Lesern wünsche ich ein erfolgreiches, glückliches und gesundes 2019! 
Ich hoffe, ihr hattet ein tolles 2018 und blickt optimistisch in die Zukunft!


Alexas_Fotos / Pixabay


Mein persönliches Resümeé des vergangenen Jahres ist sehr positiv. Ich habe viele Überraschungen erlebt, die meisten davon schön und unverhofft. Besonders gefreut hat mich der Siegeszug meiner Häkelpüppchen. Als ich vor über drei Jahren damit anfing, hätte ich nie zu träumen gewagt, dass meine Kreationen mittlerweile in vielen Staaten der USA, England und Deutschland zuhause sind.

Ein total beglückendes Gefühl ist es, wenn ich auf sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook erfahre, wie viel Freude die kleinen Kerlchen und Kerlinnen ihren neuen Besitzern bereiten - sogar mit therapeutischer Wirkung. Und ich lerne mit jedem Püppchen neu dazu. Sei das über die Biografie der verlangten Minis oder handwerkliches Geschick. Eine meiner Kundinnen hat mir sogar Kurzwaren zu Weihnachten geschenkt - den ganzen weiten Weg über den Atlantik.

Waren die Püppchen am Anfang eher auf wesentliche Merkmale beschränkt, gehe ich jetzt gern mal ins Detail. Ein super Nebeneffekt ist die Tatsache, dass ich durch die entstehenden Amigurumis auch neue Serien kennenlerne, die mich begeistern, so wie vor kurzem "Versailles". Das fand ich schon sehr cool!





Aufträge nehme ich über meinen Etsy-Shop gerne entgegen (Link oben in der Navigationsleiste).