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Samstag, 14. Oktober 2017

Meine Halloween-Favoriten

Bald ist Halloween, die Zeit des Gruselns. Manche gruseln sich ja schon, wenn das Wetter schlechter wird und die Dunkelheit früh anbricht - so wie ich. Bin ein absoluter Sommermensch und hätte nichts dagegen, sogar Weihnachten unter Palmen am Strand zu feiern. Schnee würde ich nicht wirklich vermissen. Das behaupte ich zumindest mal.

Aber ich gebe zu: der Herbst hat auch seine schönen Zeiten. Kuscheln auf dem Sofa, Tee trinken und ein gutes Buch lesen oder spannende Filme glotzen, das mache ich eher in der kalten Jahreszeit. Daher habe ich mal ein kleines Video zusammengebastelt, das meine literarischen und cineastisch-medialen Schmankerln vereint. Vielleicht findet ihr die eine oder andere Anregung für einen gelungenen Grusel-Herbst.





Wenn ihr eure eigenen Gruselschocker habt und mir ein Buch oder Film des Genres empfehlen möchtet, ruhig her damit im Kommentarbereich. Aber bitte kein Splatter/Gore und diverse "nervige Teenager verirren sich in altem Haus das ihnen Böses will"-Filme. (O;



Samstag, 22. Oktober 2016

Halloween Tipps in Buch und Film

Der Herbst hat uns ja wieder so richtig im Griff: prasselnder Regen, eisiger Wind und rotgolden leuchtende Blätter bestimmen Wetter und Straßenbild.

Und obwohl ich eindeutiger Sommermensch bin und nichts dagegen hätte, 365 Tage im Jahr in Shorts und Flipflops bei tropischen Temperaturen herumzuhüpfen, kann ich der düsteren Jahreszeit mit ein bisschen Mühe etwas Positives abtrotzen: die langen Schmöker- und Fernsehabende, am liebsten zu zweit unter einer Kuscheldecke und einer Kanne Tee.

Daher habe ich ein kleines Video mit meinen Lieblingen - passend zum Thema Halloween - zusammengestellt. Vielleicht kennt ihr ja den einen oder anderen noch nicht und werdet neugierig auf meine Tipps.





Welches ist denn euer Halloween-Schmankerl? Schreibt mir einen echt gruseligen Roman oder Film in den Kommentarbereich, wenn euch etwas einfällt.


Freitag, 31. Oktober 2014

Start der Leserunde "Haus der Geister" von John Boyne

Vor knapp zehn Tagen schrieb mich eine liebe Online-Freundin an, um mich zu fragen, ob ich Lust hätte, mal wieder gemeinsam ein Buch zu lesen und mich mit ihr darüber auszutauschen. Ich war ein bisschen skeptisch, denn obwohl unsere erste "private" Lesung der Pendragon Legende von Antal Szerb mir sehr viel Spaß gemacht hat, laboriere ich seit längerem an einer Leseflaute und bin zudem damit beschäftigt, eine kleine Fantasy-Geschichte mitzuentwickeln, um die meine Gedanken kreisen.

Ganz vorsichtig habe ich nachgehakt, ob es in Ordnung wäre, wenn wir "Haus der Geister", der neue Roman von John Boyne, in Angriff nehmen würden. Und wir haben festgestellt, dass wir beide das Buch schon länger auf unserer Wunschliste haben. Das sah ich als ein Zeichen, endgültig zuzusagen und den inneren Schweinehund in Form meiner Leseunlust zu überwinden, denn erfahrungsgemäß ist der Anreiz zu lesen größer, wenn man mit anderen über die Handlung diskutiert und deren Meinungen überdenkt. Oft verhelfen weitere Ansichten zu einer völlig anderen Betrachtungsweise - etwas, das ich total spannend finde. Flugs wurde das Buch bestellt, damit ich pünktlich zu Halloween mit den Hufen scharren kann.

Mittlerweile sind wir fünf Teilnehmer auf unserem Forum, die sich über den Schauerroman austauschen möchten. Mich hat nun doch so eine Art freudige Erwartung erfasst, nachdem ich die ersten beiden Kapitel gelesen habe. Subtiler Grusel und Schauerromane sind ja nicht mehr so en vogue wie zu Zeiten von Edgar Allan Poe, und trotz mehrheitlich positiver Rezensionen schneidet Mr. Boyne mit seinem aktuellen Werk nicht bei allen Lesern gut ab. Der Roman bedient sich angeblich ungeniert Elementen aus Klassikern wie "Das Durchdrehen der Schraube / Das Schloss des Schreckens" oder dem Film "Bis das Blut gefriert". Verwerflich finde ich es allerdings nicht, wenn es gut verpackt und nicht 1:1 übernommen wurde. Immerhin kommt beim Lesen bzw. Anschauen besagter Klassiker den meisten von uns das Grausen. Knarrende Dielen, rotierende Türknäufe und scheppernde Fensterläden sind nach "Bis das Blut gefriert" nie mehr dieselben.

Bisher ist von Spuk und Plagiat im Roman wenig zu spüren. Die einzige Parallele, die mir beim Durchlesen der Beschreibung auffiel, ist die Personenkonstellation: zwei mysteriöse Kinder und eine junge, unerfahrene Nanny. Aber irgendwie vertraue ich darauf, dass mir der Roman trotz der offensichtlichen Gemeinsamkeiten gefallen wird. Schon "Das späte Geständnis des Tristan Sadler" des Autors war für mich ein außergewöhnliches Buch, das nie an Glaubwürdigkeit verlor. "Haus der Geister" schätze ich ähnlich ein. Auch wenn ich es als reine Unterhaltung betrachte und es mich sicher nicht so nachhaltig beeindrucken wird wie der Tristan.



Montag, 27. Oktober 2014

Halloween-Aktion Gratis-Download "Das Bildnis des Grafen"



Passend zur gespenstischen Jahreszeit und der früh einsetzenden Dunkelheit starte ich eine Gutschein-Aktion auf Xinxii, bei der ihr meinen historischen Gruselkrimi "Das Bildnis des Grafen" kostenlos herunterladen könnt.


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Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, euch bei Xinxii zu registrieren (falls ihr nicht schon Mitglied seid), den obigen Code kopieren und ihn beim Ausloggen einlösen. Sehr freuen würde ich mich über eine anschließende Meinung von euch, entweder als Rezension direkt bei Xinxii, auf Amazon und / oder eurem Blog.

Ein kleiner Hinweis für die "Realitäts"-Leser: trotz sorgfältiger historischer Recherche kommen im Roman fantastische Elemente vor bzw. die Handlung erschließt sich teilweise aus der Sicht eines traumatisierten Soldaten, die nicht unbedingt auf Vernunft basiert. "Das Bildnis des Grafen" versteht sich daher nicht als reiner historischer Krimi, sondern als eine Mischung zwischen diesem und einer klassischen Schauergeschichte.

Die Anzahl der Gutscheine ist begrenzt; wer zuerst zugreift, liest zuerst. Die Aktion läuft vom 27. Okt. - 1. November.

Viel Glück bei der Teilnahme und viel Freude, Gänsehaut und Spannung beim Lesen!




Samstag, 19. Oktober 2013

Halloween Klassiker ~ Sleepy Hollow (1999)

Bald steht es wieder vor der Tür, buchstäblich. Das Grauen am letzten Tag des Monats. Halloween geht mir - wenn ich ehrlich bin - ziemlich am A**** vorbei. Erstens bin ich zu alt für "Trick or Treat", und zweitens nicht sonderlich scharf auf Süßigkeiten und Gruselfratzen vor meiner Haustür. Wenn sie auftauchen und ich mich vom ersten Schock erholt habe, zeige ich mich aber in der Regel großzügig: in meinem Schrank finden sich immer irgendwelche Reste, die bei uns keiner haben wollte. (O;

Gruseln tue ich mich dagegen hin und wieder ganz gern, gerade im Dunkeln, auf dem Sofa aneinandergekuschelt. Darum wird bei mir am 31. bestimmt wieder "Sleepy Hollow" laufen, entweder im Fernsehen oder auf DVD (was mir mehr Spaß macht, denn die Vorteile liegen klar auf der Hand: Originalton und keine Werbepausen).



Ziemlich abgefahren ist die Geschichte ja schon. Ich bin auch kein Fan von Hexen, deren aus Ekelzutaten gebrautem Frühschoppen und Magie, gleich ob schwarz oder weiß. Einmal im Jahr drücke ich aber ein Auge zu. Ich mag die düstere Atmosphäre, die den für seine Zeit (1799) unkonventionellen Constable Ichabod Crane gleich zu Beginn seiner Ankunft in dem verschlafenen Loch gefangen nimmt, und die Tatsache, dass die Handlung auf einer Legende beruht, die ihren Ursprung in Deutschland bzw. Hessen hat und nach Amerika übergeschwappt ist, um dort kleinen Kindern den Schlaf zu rauben. Der kopflose Reiter hat dort in etwa den gleichen Stellenwert wie bei uns der Nachtkrabb. Das gibt der Story irgendwie etwas Episches.

Die Figuren sind bis zu den Nebenrollen und Gastauftritten grandios besetzt. Goldig, wie Johnny Depp aus dem Hasenfuß Ichabod Crane einen felsenfest entschlossenen Ermittler macht, der aufgrund der unerklärlichen Ereignisse in Sleepy Hollow auch gerne mal in Ohnmacht fällt. Trotzdem bleibt er am Ball bzw. rollenden Kopf - nicht zuletzt, weil er sich in Katrina verliebt, der Tochter eines höhergestellten Beamten, der unter Verdacht gerät, die Morde zu begehen, die Crane auflösen soll. Sie hilft dem Constable bei seinen weiteren Recherchen, gemeinsam mit einem Jungen, dessen Vater auf mysteriöse Weise den Kopf verlor - wie so viele Bewohner des Dorfes vor ihm.

Mein absoluter Favorit ist aber - wie könnte es anders sein? - Christopher Walken als Hesse / kopfloser Reiter. Er spricht keinen Ton (wie auch, ohne Mund), und selbst als ihm Ichabod verzweifelt seinen Schädel zuwirft, der im Zeitraffer wieder an seinen Hals wächst (Grusel pur!), entweicht nur ein undefinierbares Gegrunze seinen neu geformten Strichlippen, ehe er sich die Übeltäterin schnappt und auf seinem Daredevil zum Tor der Unterwelt prescht, um die Lebenden nicht weiter zu behelligen bzw. heimzusuchen.

Die einzige Enttäuschung ist die Tatsache, dass Chris Walken im scharfen Ritt gedoubelt wurde. Obwohl er ein so toller Tänzer ist und daher bestimmt ein guter Reiter wäre, hat er Angst vor Pferden und saß daher meist auf einer Attrappe. Naja, passt ja auch wieder...

Fazit: Gelungener Gruselspaß und ein Muss für die lange Halloween-Nacht




👍👍👍👍👍




Bildquelle: Pinterest