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Samstag, 8. März 2014

Frühjahrsmüde?

Während alle Welt den Frauentag feiert, sich über wärmere Temperaturen freut und schon vom Lenz frohlockt, setzt mir heuer die Frühjahrsmüdigkeit extrem zu, obwohl ich ja versuche, mir nichts anmerken zu lassen.

Selbst auf der Couch flüchte ich mich mal eben in Sekundenschlaf - auch an helllichten Tag! Ich versteh das nicht. Normalerweise bin ich nicht wirklich wetterfühlig und blühe bei Sonnenschein auf wie die Bellis und Primeln, die ich gestern im Vorgarten gesetzt habe (im hinteren Teil brütet seit Neuestem die Ente von letztem Jahr, und nein, das ist keine Ausrede dafür, die Gartenarbeit erst mal sein zu lassen. Ich würde ein Beweisfoto liefern, fürchte aber, die werdende Mama mit meiner Kamera zu vergrätzen). 

Werde ich etwa alt? Das wäre keine besonders befriedigende Erklärung für die andauernde Schlappheit. Immerhin gehe ich weiterhin ohne Klagen oder Zipperlein meinen Pflichten und sportlichen Aktivitäten nach, auch wenn mir das zurzeit ein bisschen schwer fällt. An frischer Luft mangelt es ebenfalls nicht. Ich spaziere fast jeden Tag circa 4 km und habe auch schon feste eingemummelt die Hollywoodschaukel eingeweiht. Aber fragt nicht, wie strapaziös der Frühjahrsputz war, während dem mich auf halbem Weg bzw. nach der ersten Etage die Kräfte verlassen haben.


Meist flirtet mein Bett mit mir, und genau so oft erliege ich der Verführung und krabble wohlig seufzend hinein, um dann für einen längeren Zeitraum als geplant unsichtbar und tot für die Welt zu sein. Ich hoffe, dass dieser Zustand nur vorübergehend ist, auch wenn er jetzt schon ganz schön lange anhält. Fehlende Energie und Antriebslosigkeit sind so ziemlich das Ätzendste, was einem kreativen Kopf passieren kann. Abgesehen davon finde ich, dass ich die Blümchen auf dem kleinen Katzengrab gut ausgewählt habe. Also ist noch nicht alles verloren. Es lässt darauf hoffen, dass ich demnächst wieder anspruchsvolleren Aufgaben gewachsen bin und zumindest meinen Frühjahrsputz beenden kann. 




 

Ich nehme übrigens alle Tipps gegen bleierne Müdigkeit im Kommentarbereich gerne entgegen (außer Wechselduschen!).


Freitag, 28. Juni 2013

Übertrieben!

Hm, tja. Ich neige leider zum Extremen. Vor etwa einem Monat habe ich ja angefangen, auf meiner Wii herumzuzappeln, und zwar durchschnittlich eine Stunde pro Tag. Ich bin nach wie vor begeistert von den vielen Möglichkeiten und der Genauigkeit, mit der das Gerät diverse Körperfunktionen, den Schwerpunkt und das Gewicht misst (den Körpertest mache ich allerdings nicht so gern - die Übungen für die motorischen und geistigen Fähigkeiten überfordern mich oft... (O;). Meine Lieblingsspiele sind derzeit "Kung Fu" und der "Spielmannszug" - etwas, das ich am Anfang Null gerafft habe, weil mein Rhythmusgefühl quasi nicht vorhanden war. Da habe ich also schon eine Verbesserung erfahren, ebenso wie bei einigen Koordinationsspielen.

Die Yoga-Posen sind immer noch kein Honigschlecken; mit anmutiger Kraft habe ich es nicht so sehr (ist das nicht ein Paradox?). Vor allem die anspruchsvollen, auf einem Bein oder den Zehenspitzen ausgeführten fallen mir schwer, und Instabilität nach all der schweißtreibenden Mühe bescheinigt zu bekommen, ist nicht gerade motivierend, es weiter zu versuchen. Aber Übung macht bekanntlich den Meister, gell? Außerdem muss ich ja kein Guru werden. Und den herabschauenden Hund bekomme ich ganz gut hin, wenn erst mal endlich meine Fersen ansatzweise den Boden berühren.


Uffzi... gleich... gleich hab' ich's!


Meine bevorzugte Yoga-Pose ist allerdings der Sonnengruß - weil ich da meist gelobt werde und ihn tatsächlich gerne mache. Auch wenn ich derzeit umsonst grüße - die will sich einfach nicht von ihrer wärmsten Seite zeigen.

Worauf ich eigentlich hinauswollte - mein persönlich zusammengestelltes Trainingsprogramm aus Muskel- und Yogaübungen ist wider meinen Ansichten doch noch ausbaufähig: Das "Klappmesser", bei dem ich regelmäßig Lob meines virtuellen Trainers eingeheimst habe ("Du machst es klasse!"), hätte ich wohl besser auf einer speziellen Turnmatte ausgeführt. Vorgestern habe ich nämlich festgestellt, dass meine Rückenwirbel eklig aufgescheuert sind, weil der Boden für diese Übung einfach zu hart ist. Das tut schon ziemlich fies weh und eitert sogar ein wenig - auf ein Foto verzichte ich an dieser Stelle mal lieber.

Ich habe das Klappmesser jetzt gelöscht und durch das Horizontale Stretching ersetzt, bis der Rücken verheilt ist. Danach schaffe ich mir eine Isomatte an, auch wenn die sich auf meinem Orientteppich recht unvorteilhaft ausnimmt.






Bildquelle Yogakatze: jonathansautter / Pixabay