Dieses Gedicht ist für Hans, meinen Teddybär. Ich bekam ihn als Vierzehnjährige von meiner Oma Lisbeth geschenkt, nachdem ich ihr sagte, dass ich keinen klassischen Bär mit Gelenken und Brummstimme habe. Vorab durfte ich ihn in einem Clemens-Katalog aussuchen und wusste sofort: Der mit der Maske soll es sein. Seitdem begleitet mich Hans.
Er war mit im Schüleraustausch in Paris, und er hat mich getröstet, wenn ich Kummer hatte. Gespielt habe ich naturgemäß nicht viel mit ihm. Aber ich würde ihn nicht hergeben, auch wenn ich mich von anderen Kuscheltieren längst getrennt und nur noch eine Handvoll habe, die entweder im Regal sitzen oder im Schrankfach schlafen. Nicht zuletzt ist er eine liebe Erinnerung an Oma Lisbeth, die mit ihrer fröhlichen und selbstironischen Art die Heldin meiner Kindheit war.
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