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Sonntag, 11. August 2019

Lokalmatador ~ Ich und meine Püppchen in der Zeitung!

Ende Juli kam die überraschende Anfrage meiner lokalen Zeitung, ob ich nicht Lust hätte, ein Interview zu meinen Häkelpüppchen zu geben. Ich war zunächst verblüfft, habe mich aber riesig darüber gefreut. Mit der jungen und frischen Journalistin verbindet mich eine Freundschaft, die schon recht lange andauert, so dass ich zwar ein bisschen aufgeregt war, als sie mit einem Großdruck von Seth Numrich und meinem Mini-Major fürs Foto ankam, aber ich immerhin gewiss war, dass sie sich - anders als unbedarfte Reporter - mit meiner Geschichte rund um die Häkelfigürchen auskennt.


Sabina und ich


Das war ein großes Plus, denn unser Interview ging fast eine Stunde lang, in der ich manchmal selbst nicht recht schlau wurde aus meinem Geschwafel. Zum Glück ist meine Freundin Sabina eine aufmerksame Zuhörerin. Tonaufnahmen hat sie keine gemacht, sondern sich alles in Stichworten liebenswert altmodisch auf einen kleinen Block notiert. Herausgekommen ist ein super informativer und langer Artikel, der beinahe alles wiedergibt, was mir so eingefallen ist. Ich hätte wohl noch mehr erzählen können, so unglaublich hat sich die Geschichte meiner Kreationen entwickelt und so viele kleine Anekdoten gibt es über sie.

Der Artikel ist nun - welche Ehre - in der Wochenendausgabe meiner Zeitung zu lesen. Eine halbe Seite groß, mit Bildern und dem Link zu meinen Etsy Shop. Es ist das erste Mal, dass ich mit einem Thema, das mein eigenes ist, in der Öffentlichkeit erscheine. Ziemlich aufregend, und ich habe halb erwartet, dass mich von nun an jeder in der Stadt anspricht... naja, es ist vielleicht besser, wenn es nicht so ist. Ich denke jedenfalls, dass es nicht allzu lange dauert, bis der volksnahe Bürgermeister auf mich zukommt und einen ganz speziellen Wunsch äußert... (O;

Hier ist der Link zum Bericht:
Meine Püppchen sind auch Therapie




Dienstag, 1. Januar 2019

Happy New Year (und neues Video)!

Allen meinen Lesern wünsche ich ein erfolgreiches, glückliches und gesundes 2019! 
Ich hoffe, ihr hattet ein tolles 2018 und blickt optimistisch in die Zukunft!


Alexas_Fotos / Pixabay


Mein persönliches Resümeé des vergangenen Jahres ist sehr positiv. Ich habe viele Überraschungen erlebt, die meisten davon schön und unverhofft. Besonders gefreut hat mich der Siegeszug meiner Häkelpüppchen. Als ich vor über drei Jahren damit anfing, hätte ich nie zu träumen gewagt, dass meine Kreationen mittlerweile in vielen Staaten der USA, England und Deutschland zuhause sind.

Ein total beglückendes Gefühl ist es, wenn ich auf sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook erfahre, wie viel Freude die kleinen Kerlchen und Kerlinnen ihren neuen Besitzern bereiten - sogar mit therapeutischer Wirkung. Und ich lerne mit jedem Püppchen neu dazu. Sei das über die Biografie der verlangten Minis oder handwerkliches Geschick. Eine meiner Kundinnen hat mir sogar Kurzwaren zu Weihnachten geschenkt - den ganzen weiten Weg über den Atlantik.

Waren die Püppchen am Anfang eher auf wesentliche Merkmale beschränkt, gehe ich jetzt gern mal ins Detail. Ein super Nebeneffekt ist die Tatsache, dass ich durch die entstehenden Amigurumis auch neue Serien kennenlerne, die mich begeistern, so wie vor kurzem "Versailles". Das fand ich schon sehr cool!





Aufträge nehme ich über meinen Etsy-Shop gerne entgegen (Link oben in der Navigationsleiste).



Sonntag, 22. Oktober 2017

Christines einzigartige Häkelpüppchen

Ein bisschen Werbung in eigener Sache mit einem Video, das für sich selbst spricht.




 Ich bin für jeden Vorschlag bezüglich eures Wunschpüppchens offen.


Mittwoch, 6. September 2017

There ain't no time for the Summertime Blues...

Ein bisschen ruhig ist es geworden auf meinem Blog seit den Sommerferien. Das Buch, an dem ich gerade lese ("Das Haus der leeren Zimmer" von Lesley Turney), langweilt mich, und außerdem war ich ein paar Tage weg und kaum online. Das soll keine Entschuldigung sein für meine Faulheit, aber es gab tatsächlich wenig, das der Rede bzw. des Bloggens wert gewesen wäre.

Hannigram No.1, jetzt in Oregon

Meine Häkelpüppchen werden immer beliebter. Derzeit sind "Hannigram", also Dr. Hannibal Lecter und sein Kompagnon Will Graham, aus der Serie Hannibal der Renner. Auf meinem Etsy-Shop biete ich Spezialanfertigungen an, und es läuft ganz gut. Vor allem amerikanische Kunden sind begeistert von der Idee, ihre Film- und Serienhelden als anschmiegsames, individuell gefertigtes Püppchen zu besitzen. Wenn man sie so sieht (und vor allem in der Hand hält), ist das schon nachvollziehbar. Ich bin froh, dass ich da etwas gefunden habe, womit ich mein Gehalt aufbessern kann und zugleich viel Spaß habe.

Wills Brille - die er in der Serie im Übrigen nur trägt, wenn er sich extrem unwohl fühlt - ist aus Draht gebogen, was fast das Heikelste an dem Ganzen war. Trotzdem ist sie gut gelungen und zudem abnehmbar. Und Hannibal musste natürlich mit Weste und Krawatte ausgestattet werden; auf ein gepflegtes und tadelloses Äußere legt er bekanntlich enormen Wert.


Hannigram No.2: Die beiden sind jetzt auf dem Weg nach Georgia


 

Irgendwie schön, wenn man Leuten eine Freude mit den eigenen Begabungen machen kann. Vielleicht ist das das Beglückendste an der Sache, auch wenn ich zugebe, dass mir der Verdienst aus den Püppchen nicht unwichtig ist.

Und wie gesagt, in der letzten Augustwoche war ich im Urlaub in meiner Wahlheimat München. Dort bin ich schon als Kind immer gern gewesen, weil die Stadt trotz ihrer Größe ein fast dörfliches Flair verströmt, das mir als Landei total entgegenkommt, und sie dennoch viel zu bieten hat. Diesmal waren wir in Obergiesing, in der momentan leerstehenden Wohnung meiner Cousine. Da gibt's noch richtige Urbayern, die im Laden und auf der Straße gern mal ein Schwätzchen halten. Hauptsächlich haben wir während unseres Aufenthaltes in Kultur gemacht, wobei gesagt werden muss, dass mir der botanische Garten in Nymphenburg eigentlich am besten gefallen hat - aber nur eigentlich.


Pst! Nicht aufwecken! Sonst will er spielen.


 

Denn der barbarinische Faun in der Glyptothek war schon krass beeindruckend und hat für ein paar dreckig-frivole Lacher gesorgt (so viel zum Thema Kulturbanausen). Nein, im Ernst, Skulpturen sind derzeit unser Thema, und in den verschiedenen Galerien und Museen kamen wir voll auf unsere Kosten. Erstaunlich, wie exakt und lebensnah die Bildhauer bereits vor über zweitausend Jahren gearbeitet haben. Auch in der Pinakothek gab es einiges in der Richtung zu sehen und zu bewundern. Sonntags bezahlt man dort nur € 1,00 / Person, und zwar sowohl in der Alten, der Neuen und der Moderne. Letztere haben wir allerdings nicht mehr geschafft; dafür gab es ein paar leckere Scones zur Stärkung im Victorian House. Ach ja, und Eggs Benedict hatte ich ein paar Tage zuvor auch probiert - zum ersten Mal. Musste ich ja, als Cumberbatch-Fan. (O; Berauschend oder ein unvergessenes Geschmackserlebnis stelle ich mir zwar anders vor, aber ich habe mich damit getröstet, dass es "typisch britisch" ist: ein bisserl fad und kalorienreich. Mein doch in der Hinsicht deutscher Gaumen hält sich da in Zukunft lieber an Toast Hawaii, Fangirl hin oder her.


Das frühstückt Mr. Cumberbatch. - Really?!


 

Jedenfalls hatten wir eine gute Zeit und jeden Tag Temperaturen von über dreißig Grad, was hin und wieder nachteilig war, da wir in der größten Hitze unterwegs waren und es bis nach acht Uhr abends nicht abgekühlt hat. Gut, dass es die Museen und Biergärten gab (in dem ich ganz zünftig einen Schweinsbraten verspachtelt habe). An die Isar sind wir nicht gekommen, obwohl wir direkt dran waren und ich auch einen Bikini im leichten Gepäck hatte. Am Flaucher soll es im Sommer ja herrlich sein. Aber wir hatten immer so viel zu entdecken, dass wir an einen ausgesprochenen Ruhetag überhaupt nicht gedacht haben.



Paradiesischer botanischer Garten


 

Ein Klischee über München finde ich übrigens immer wieder bestätigt, wenn ich da bin: Es ist tatsächlich eine Weltstadt mit Herz, und die (meisten) Menschen dort sind freundlich und rücksichtsvoll. Ich glaube, ich könnte mir gut vorstellen, dort zu wohnen. Nicht direkt in der Stadt, sondern näher an den Bergen, das wäre traumhaft. Oder in Bora Bora ... (O;



Samstag, 29. Juli 2017

Major John André (not) at your service

Der kleine Major John André aus den USA ist gerade auf einem Besuch in Deutschland, um sich von seiner Erfinderin, also mir, aufhübschen zu lassen. Wer wollte ihm einen Hauch männlicher Eitelkeit verübeln, nachdem er doch zu twitterweitem Ruhm gelangt ist und auch in historischen Parks und bei Kollegen im Mittelpunkt steht. Da muss die Frisur sitzen und das Köpfchen hocherhoben sein.


Auf du junger Wandersmann...


Am 17. Juli hat ihn seine Mama auf die Reise per Express geschickt, doch nach den berechneten fünf Geschäftstagen war er immer noch nicht bei mir. Ich dachte mir zuerst, dass er als Königstreuer wohl einen Abstecher nach Heidelberg zu William und Kate machen wollte (die auf dem Neckar ruderten) und war erst beunruhigt, als Holly mir mitteilte, dass er scheinbar in Frankfurt am Zoll feststeckt. Was tun? Erst mal habe ich die Sendeverfolgung ermittelt und festgestellt, dass er als "verdächtige" Ware bereits Frankfurt und Speyer passiert hatte und sein derzeitiger Aufenthaltsort unbekannt war. Panik! Das Püppchen ist meiner Freundin sehr wichtig, und selbst mir tat es in der Seele weh, daran zu denken, dass ihm als verdächtige Ware am Zoll evtl. der beknopfte Bauch aufgeschlitzt worden war.

Besuche und Anrufe von Post- und Zollamt, dazwischen Nachrichten an die besorgte Holly, hielten mich zwei Tage auf Trab. Und das, wo ich so ungern telefoniere! Gestern jedenfalls konnte ich ihn am Binnenzollamt Bruchsal abholen - ca. zwei Stunden Fahrt hin und zurück. Zum Glück ging dort alles glatt. Der Fehler lag im Formular (wie so oft). Holly, eher unbedarft mit Überseesendungen, hatte keine korrekten Angaben gemacht und ihn versehentlich als Handelsware mit einem Wert von 50 Dollar deklariert. Wir haben alles aufgeklärt (Kommentar der Zollbeamtin: "Ich muss das ja nicht verstehen."), und endlich durfte ich einen etwas miefigen, grauen, platten Major mit nach Hause nehmen. Unser Wiedersehen habe ich mir etwas anders vorgestellt.

Daheim habe ich ihn erst mal gründlich gewaschen und ihn somit vom Duft der großen weiten Welt befreit. Fast ein bisschen schade, hafteten doch so viele berühmte Handabdrücke an ihm. Ich habe mich allerdings gefragt, welches Parfüm der gute Seth Numrich benutzt...


Wie ein begossener Pudel schaut er aus nach dem Bad, der Arme!


 

In zeitnaher Absprache mit Holly wurde dann sein wackeliger Kopf wieder geradegerückt (ich gehe besser nicht ins Detail, wie das geschehen ist), und seine Frisur neu gestaltet, aber nicht zu sehr anders als der vorige Blondschopf. Alles in allem ging die Spa-Behandlung recht schnell, leise und unkompliziert über die Bühne, was wieder einmal beweist, dass der kleine John André ein echter Profi in Sachen geheimer Mission ist - zumindest nachdem wir ihn aus den Fängen des Feindes befreit hatten. (O;

Am Montag geht es zurück nach Virginia, wo am 12. August die Final-Party von Turn:Washington's Spies stattfindet. Da darf er natürlich nicht fehlen! Und ich hoffe, Holly freut sich genauso wie ich über ihren wieder blitzeblank geputzten und aufrechten Hauptmann...


"I'm the king of the world!"

  

Ein bisschen wird es mir schon schwerfallen, mich ein zweites Mal von ihm zu trennen. Obwohl er verglichen mit meinen weiteren Püppchen fast ein wenig simpel gestrickt - pardon! -gehäkelt ist, hat er doch einen gewissen Charme, dem man ziemlich bald erliegen kann. Vielleicht liegt es aber auch an seiner unbändigen Abenteuerlust und seinem selbstbewussten Heldenmut. Beides soll Männer ja bekanntlich attraktiv machen. Travel safe, Major André!



Freitag, 5. Mai 2017

Die Püppchen-Mama im Fangirl-Himmel

Fans der US-Serie "Turn - Washington's Spies" werden meine Aufregung verstehen, wenn sie sich die Fotos im Beitrag ansehen und die Abenteuer meines kleinen Major John André halbwegs verfolgt haben, der mittlerweile sogar einen eigenen Twitter-Account hat, auf dem er von seinen Reisen berichtet.

"Gotcha!"


 

Unter anderem besucht er mit seiner Adoptivmama Holly des öfteren die Drehorte der Serie in Colonial Williamsburg und ist dort bereits zu einem den Schauspielern fast ebenbürtigen Bekanntheitsgrad aufgestiegen.

Am ersten Mai sind beide wieder dorthin gefahren in der Hoffnung, ein paar der Hauptdarsteller zu treffen, die gestern den allerletzten Drehtag hatten. Die lange Wartezeit wurde belohnt: nach zwei Stunden trafen His Excelleny George Washington (Ian Kahn) ein, sein Adjutant und André-Gegenspieler Ben Tallmadge (Seth Numrich), dessen Kumpel Caleb Brewster (der sehr herzliche Australier Daniel Henshall, der sein Püppchen-Doppelgänger über Twitter kennengelernt hat) und später auch der John André-Kollaborateur Benedict Arnold (Owain Yeoman).


"Haven't seen that one before, have I?"

 

 Eigentlich war ich nie wirklich ein Fan von Ben / Seth - irgendwie war er mir zu glatt und zu hübsch - aber seit dem Selfie oben bin ich es! Denn kaum hatte er das Püppchen entdeckt und als John André erkannt, riss er es der völlig überrumpelten Holly aus der Hand, nahm sein Smartphone und schickte ein Foto von sich und dem kleinen Major an seinen leider seit Staffel 3 nicht mehr anwesenden Kollegen JJ Feild!!! Dieses Selfie wurde danach noch einmal von Hollys Smartphone aufgenommen, damit die Fans und natürlich meine Freundin auch etwas davon haben.

Ich habe fast geheult vor Rührung, als Holly es mir erzählt hat... alle waren begeistert und entzückt von meinem kleinen Major, der ja nun fast am Ziel seiner Reise war, nämlich seinem großen Vorbild vorgestellt zu werden. Das beweisen auch die Fotos, die ich mit freundlicher Genehmigung von Holly hier poste.


"Phew! I'm safe. Holly won't let him capture me again."


Schon ziemlich verrückt, denn ich habe nicht wirklich daran geglaubt, dass die Schauspieler mal mit einer meiner "Turn"- Kreationen auf Tuchfühlung gehen. Wenn ich die Bilder betrachte, regt sich schon ein bisschen Stolz auf meine Arbeit und Bewunderung für meine Freundin, die als Besitzerin meines Püppchens zur Premiere der vierten und letzten Staffel gehen wird und sich das Treffen mit den Stars mehr als verdient hat!


"Pointing with fingers is not polite, General."


 

Holly und der kleine Major setzen auf jeden Fall ihre Reisen ins historische Amerika fort, wobei André demnächst vermutlich einen Zwischenstopp in Europa machen muss, um sich divenmäßig die kunstvolle Frisur richten zu lassen, die nach zwei Jahren Sturm- und Drangzeit doch etwas in Unordnung geraten ist. Eigentlich hatte ich ihm auch angeboten, sich ein bisschen mehr herauszuputzen, nachdem er nun so berühmt ist, aber er meinte, Abzeichen und Epauletten seien ihm auf seiner abenteuerlichen Mission nur hinderlich.


"Look at that sneaky traitor smile!"




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Montag, 18. April 2016

Die Amigurumi-Mama ~ Häkelpüppchen à la Christine

Etwas, das mir zurzeit sehr viel Spaß macht, ist mein kleines Häkel-Hobby. Ich kaufe mir keine Fachzeitschriften, um besonders knifflige Häkelschriften zu erlernen (die ich ohnehin nicht lesen kann - auch die einfache nicht), sondern tüftle eigene Entwürfe aus, die ich in mein Mini-Notizbuch packe, um sie bei Bedarf eines zweiten Püppchens nach derselben Vorlage nachzuarbeiten.


John und Sherlock in edlem Zwirn


Dieses kleine Büchlein ist bald vollgekritzelt, und ich bin am Überlegen, ob ich die Anleitungen nicht mal ins Reine schreibe, damit ich irgendwann nicht immer rätseln muss, was dies oder jenes Geschnörkel und Durchgestrichene eigentlich bedeutet, das ich während des Häkelns hastig notiert habe, um die einzelnen Schritte später ja nicht zu vergessen.


Richard Sharpe in noch edlerem Zwirn


Am liebsten sind mir Aufträge und Wünsche von Leuten, die mir etwas völlig Neues vor die Nase legen, das sie gerne als kleines Maskottchen hätten. So zum Beispiel der königliche Scharfschütze Richard Sharpe alias Sean Bean aus der historischen TV-Serie, von der ich zuvor nie etwas gehört habe. Da freue ich mich dann wie Schneekönig auf das Ergebnis und bin auch ordentlich herausgefordert. Glücklicherweise ist es dank Google kein Hexenwerk, sich Bilder zu beschaffen, nach denen man die Kostüme so weit wie möglich detailgetreu fertigen kann. Und auch der Ausdruck - so minimalistisch er ist bei den Püppchen - soll authentisch sein und Persönlichkeit verleihen.





Selbst vor Fantasy- und Comicfiguren wie Loki und Dr. Strange aus den Marvel-Verfilmungen schrecke ich nicht zurück. Die sind allerdings ziemlich aufwendig zu machen und nehmen gut und gerne eine ganze Woche in Anspruch - zumal Häkeln nicht meine einzige Beschäftigung ist. Es freut mich sehr, dass meine "Kunden" meine Arbeit, Zeit und Phantasie zu schätzen wissen, die ich in jedes Püppchen investiere. Sie sind meist zwischen 25 und 30 cm groß und freuen sich darauf, in die große weite Welt zu ziehen wie Major John André, der mittlerweile zu einer festen Größe in Colonial Williamsburg geworden ist. Die Schausteller und -spieler reißen sich um ein Souvenir mit ihm... siehe folgendes Foto.


Der Marquis de La Fayette, Mini-Major und Holly in Virginia / USA


Wer seinen Film- und Serienliebling im handlichen und knuddeligen Taschenformat gern bei sich zuhause hätte, darf sich bei mir melden. (O: