Translate

Posts mit dem Label Milan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Milan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 24. November 2025

Auffrischung meiner Romane

In den letzten Tagen habe ich mir ernsthaft Gedanken um die Verzaufszahlen meiner Romane gemacht. Wenn ich brutal ehrlich bin, sind die praktisch nicht vorhanden. Trotz Werbung auf Facebook, regelmäßigem Posten und Gewinnspielen auf meinem Blog läuft so gut wie nichts. Das Interesse ist mäßig, und das enttäuscht mich manchmal schon, wobei ich sagen muss, dass ich mittlerweile besser damit umgehen kann als zu Beginn der Veröffentlichungen. 

 



Dennoch finde ich es schade, dass meine Bücher so wenig Leser/innen erreichen. Außer die Biografie über Mama, die vor allem lokale und familiäre Beachtung genießt und darüber hinaus viele fremde Herzen berührt. 

Als neulich eine Freundin zu Besuch war, fragte ich sie, was ich denn noch tun könnte, um meine Bücher mehr in den Fokus zu rücken und zu bewerben. "Frag' doch mal die KI", war ihre Antwort. Hm. Na gut. Das habe ich dann auch getan. Die Tipps, die Gemini ausgespuckt hat, habe ich sorgfältig gelesen und festgestellt, dass ich sie alle schon ausprobiert habe - aber vielleicht nicht ausdauernd genug dabei war. Allerdings sitzt das Geld nicht so locker, dass ich ständig Werbeanzeigen schalten könnte. Eine Idee hat mich trotzdem nicht losgelassen. Die Covergestaltung. Auf die hat er nämlich ordentlich beharrt, der Gemini. Was mich dazu brachte, auf Facebook nachzufragen, wie meine Cover auf potentielle Leser wirken. Das Ergebnis war: Bieder. Altbacken. Und mit dem objektiven Blick einer Unbeteiligten musste ich dem zustimmen. Ich mochte meine Cover bis dato und dachte auch immer an den Spruch "Don't judge a book by its cover", falls es mal wirklich nicht gefallen sollte. Der Inhalt zählt, meinte ich. 

Aber das, ich sehe es ein, ist irgendwie nicht mehr zeitgemäß oder vereinbar mit dem, wie Bücher heute ausgestattet sind. Viele sind richtige Kunstwerke, wenn ich so durch die Buchhandlungen streife. Mit Farbschnitt, Prägung, Glitzer, interativem Menü und so weiter. Damit kann ich als Selfpublisher nicht dienen, aber ich kann meine Cover überarbeiten. Das habe ich getan und viel Spaß dabei gehabt. Weil ich gemerkt habe, dass der erste Eindruck sich gewandelt hat im Lauf der Zeit, in der ich Bücher schreibe.

 


Ich gebe zu, dass mir auch da wiederum die KI ein wertvolles Tool war. Denn durch den Datenschutz und Urheberrecht ist es gar nicht so leicht, ein ansprechendes Cover zu erstellen, wenn man kein Profi ist. Zwar bin ich kreativ und habe auch Hilfe bei der Gestaltung, aber die KI eröffnet doch Möglichkeiten auch für den Hausgebrauch, an die bis vor ein paar Jahren nicht zu denken war. Jedes meiner zehn Bücher hat nun auch einen Untertitel, in dem deutlich wird, um was es in der Geschichte geht. Natürlich gibt's auch noch den Klappentext. 

Es ist halt ein bisschen schwierig, wenn man als Autor/in in verschiedenen Genres unterwegs ist und kein Pseudonym zur Unterscheidung verwendet. Vielleicht liegt da mein Problem, außer der Sichtbarkeit. Wäre ich eine Fantasy- oder Liebesromanautorin, wüsste der Leser eher, auf was er sich einlässt. Ich hoffe, dass die Cover gefallen und auch neugierig machen auf den jeweiligen Inhalt. Denn als ich diesen Sommer meine Romane nach langer Zeit wieder einmal durchgelesen habe (strenggenommen das erste Mal seit Fertigstellung), fand ich sie immer noch originell und unterhaltsam. Selbstverständlich ist das nicht. Lange Zeit habe ich mich für einen bestimmten Roman geniert, und "Milan" hatte ich nur veröffentlicht, weil Mama meinte, er sei es wert. 

 


Die meisten meiner neuen Cover basieren auf Zeichnungen von meiner Schwester und mir. Milan und seine Muse zum Beispiel entstammen ebenso wie die Fairlight-Brüder einer Skizze im jeweiligen Manuskript, und auf meinem Grafen-Buch habe ich endlich Carricks Konterfei, wie es mir schon lange vor dem Gedanke an ein Buchcover vorschwebte. Sogar mit weißer Strähne im Haar.

Wenn ihr sie euch alle einmal anschauen möchtet, folgt dem Link: *Klick*

Und nicht vergessen: in vier Wochen ist Weihnachten. Vielleicht möchtet ihr euch selbst oder Freunde mit einem guten Buch beschenken. Einige meiner Romane sind im Kindle Unlimited-Programm vertreten und können kostenfrei heruntergeladen werden.

 

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Video "Leseprobe Milan"


Man könnte den Post auch eine Premiere nennen, denn ich versuche zum ersten Mal, eine Leseprobe vozulesen, statt selbst lesen zu lassen. Ganz ehrlich, ich bin nicht so der Fan von Videos, in denen ich zu sehen und zu hören bin. Ich mag meine Stimme nicht, die in meinen Ohren fremd und nasal klingt, wenn ich sie digitalisiert vernehme. Sei's drum. 

 

𝄠 𝅘𝅥𝅰 Alle meine Werke stehen im Regal, stehen im Regal... ♪

 

Was zählt, ist der Mut und der Wille, und ganz so übel ist das Endergebnis nicht geworden. Vielleicht produziere ich noch weitere, die dann besser werden. Übung macht ja bekanntlich den Meister. Und meine müden Augen sehen in echt nicht wirklich so müde aus (wahrscheinlich haben mich die vor-silvesterlichen Böller zu oft aus dem Schlaf gerissen).

Ich wünsche viel Vergnügen und bitte um Nachsicht. Immerhin ist es mein erstes Lese-Video, und ich muss sagen, einen Text fehlerfrei abzulesen - egal wie lang oder kurz - ist gar nicht so einfach. Respekt allen Hörbuch-Lesern und -Leserinnen. Zwar sind das in der Regel ausgebildete Schauspieler, doch das schmälert die Leistung keinesfalls.

 


 






Mittwoch, 23. November 2022

Buchverlosung "Milan"

 Was bietet sich in der Vorweihnachtszeit besser an für einen Autor, als eine Buchverlosung zu verstalten? Richtig, nix. 

Deshalb könnt ihr meine Erzählung "Milan" bis zum 30. November gewinnen, wenn ihr auf meiner Fanpage "Romane von Christine Wirth" in den Lostopf hüpft.

 


 Ich mache es diesmal kurz: Die Teilnahmebedingungen sind einfach. Nennt mir auf meiner oben verlinkten Facebookseite einen Roman, in dem der Protagonist oder die Protagonistin eine dissoziative Störung hat, also ein nicht überwundenes Trauma, eine Persönlichkeitsauffälligkeit oder irgendetwas, das ihn / sie von den anderen unterscheidet und nicht "normal" ist (was ist schon normal, gell?). Ihr wisst, was ich meine. Ein bisschen tricky, ich gebe es zu. Aber nicht unmöglich. Ich glaube, mir würden spontan vermutlich fünf Bücher einfallen...

Wie immer werden eure Adressen nicht an Dritte weitergegeben und am Ende der Verlosung gelöscht. Auf meiner Seite gebe ich am 30. November dann den Gewinner / die Gewinnerin bekannt. Ich versende deutschlandweit. 

Und nun wünsche ich allen Teilnehmer/innen viel Glück! 💗


Donnerstag, 15. September 2022

Milan ~ eine Leseprobe

Eine meiner ersten Geschichten war "Milan", welche die Beziehung zwischen einem erfolgreichen Theaterregisseur und seiner wesentlichen jüngeren Partnerin beleuchtet.
Sie ist ein wenig bis ziemlich altmodisch, da sie in den 1970er angesiedelt ist; ein Jahrzehnt, in dem Frauen erstmals gegen ihre Rolle als Vollzeit-Mama und Hausfrau aufbegehrten, Selbstverwirklichung suchten und die erste Ausgabe der "Emma" erschien. Und weil die Erzählerin alles andere ist als selbstbewusst. In ihren frühen Zwanzigern, macht sie sich viele Gedanken und lernt mit Milan, ihre traumatische Kindheit aufzuarbeiten. Die beiden haben ein recht ambivalentes Verhältnis; sie ist nicht einmal sicher, ob sie ihn liebt oder nur braucht, um sich weiterzuentwickeln auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Was sie über sich und Milan herausfindet, lässt sie weitere Schritte gehen, die sie zu Beginn ihrer Beziehung nicht gewagt hätte.
 
 

 


Obwohl "Milan" mit 236 Seiten eher eine Kurzgeschichte ist, erlebt die Ich-Erzählerin Höhen und Tiefen an der Seite ihres rätselhaften, aber unerschütterlichen Liebhabers und Mentors.

Hier kommt die Leseprobe (diesmal ohne Jump Break, da sie relativ kurz ist). Für moderne Ohren klingt sie wahrscheinlich ein bisschen sexistisch von Milans Seite und blondchen-naiv von Seiten der jungen Frau. Doch ich versichere, zumindest Milan ist nicht so, wie es scheint.


***


Er bleibt immer ein Rätsel, er hat keine Geschichte in dem Sinn wie ich eine habe, ich glaube, niemand kennt ihn wirklich, nicht einmal Maria. Die Sache mit Frederic ist alles, was ich von ihm weiß, wirklich weiß, alles andere haben Leute zusammengedichtet, die ihm nur flüchtig auf der Straße begegnet sind, die ein liebenswürdiges Grüß Gott mit ihm gewechselt haben, um sich hinterher verstohlen anzuschubsen: War das nicht-?

Ich kenne weder seine Vergangenheit noch seine Ziele, vermuten kann ich viel, aber die führen nicht zum gegenseitigen Verständnis, wahrscheinlich versteht keiner von uns beiden den anderen, wobei Milan der größere Heuchler ist. Ich gebe mir schon gar keine Mühe mehr, ihn zu verstehen. Doch ich will wissen, warum er mich fesselt, und was würde ich tun, falls er mich gehen lässt. Bin ich nicht im Gegenteil froh darüber, von ihm beherrscht zu werden? Jemanden zu haben, der über einen wacht, der aufpasst, dass man keine Fehler macht, und wenn doch, einen tröstet in der Not? Muss jede Beziehung nicht darauf hin wachsen, nicht umsonst heißt es in der Bibel "Die Frau sei dem Mann Untertan". Oder ist es altmodisch, deute ich es falsch? Wie denkt Milan darüber? Bei nächster Gelegenheit werde ich ihn fragen.

Milan: Wie kommst du jetzt wieder darauf, ich habe jetzt wirklich keine Zeit, ich muss dieses Buch zu Ende schreiben, vielleicht ein andermal -
Ich: Aber es steht dort ganz klar, dass die Frau sich dem Mann unterordnen soll. Ich kann das einfach nicht glauben, gerade in unserer Zeit -
Milan: Meinetwegen schließ dich der Frauenbewegung an.
Ich: Das ist nicht, worauf ich hinauswollte; ist es zuviel verlangt, zu fragen, was du davon hältst?
Milan: Der liebe Gott wird seine Gründe gehabt haben, dieses Gesetz zu erlassen. Ich maße mir nicht an, klüger zu sein als Gott.
Ich: Also hat es noch Gültigkeit für dich?
Milan: Du musst zugeben, es ist kein schlechtes Gesetz für die Männer. Es würde mich interessieren, warum dich das beschäftigt.
Ich: Ich habe viel Zeit, viel mehr als ich bräuchte, da ist es mir doch wohl erlaubt, mich mit unnützen Dingen zu befassen.
Milan: Wer spricht denn von unnützen Dingen, ich finde es gut, dass du dir Gedanken machst, aber musst du ausgerechnet jetzt darüber debattieren?
Ich: Willst du mich behalten?
Milan: Ich halte dich nicht. Ich halte niemanden.
Ich: Dann lasse ich mich halten von dir.
Milan: So wird es wohl sein.

Was ist so schlimm daran, Geborgenheit zu suchen, ist es verachtenswert, sich auf andere zu stützen, schwach zu sein, manchmal still in den Armen des anderen zu weinen, sei es aus Freude oder Unglück. Ich schäme mich nicht mehr meiner Tränen, er nimmt sie gelassen hin, doch begreift sie nicht, er ist eben anders. Unsere Gespräche bringen mich fast immer zum Weinen, ich weine mit oder ohne Tränen, doch jedes Mal enden sie schmerzlich, jedes Mal lässt er mich in eine Leere fallen, aus der es kein Entrinnen gibt. Doch ich will nicht ungerecht sein, denn er ist der einzige, dem ich alles anvertraue, niemandem sonst könnte ich erzählen, was ich ihm erzählt habe, und von niemandem sonst könnte ich mich ohne Vorbehalte berühren lassen.



Freitag, 12. März 2021

Buchtrailer 2021

Ohne viele Worte stelle ich hier das neue Video zu meinen erschienenen Romanen vor. Es sind neun, und manchmal denke ich, dass es Zeit wäre, das Maß vollzumachen, mich also an den zehnten zu setzen. Leider will die Muse nicht so wie der Kopf. Das Gefühl des Flows einer Geschichte im Entstehungsprozess vermisse ich gelegentlich. Und dabei würde es an Ideen gar nicht mal unbedingt mangeln. Trotzdem habe ich vor der Leistung, es auf neun Geschichten geschafft zu haben, schon Respekt - das muss ich mir einfach mal sagen. Man lobt sich ja sonst nicht. 
 
 

 
 Rückblickend wundert es mich, dass ich in so vielen Genres unterwegs war / bin, wobei ich glaube, dass ich mich am liebsten in der edwardianischen Epoche verlustiert habe und die Gattungen nicht einmal klar abgegrenzt sind, sondern miteinander verfließen. So wie beim Grafen Krimi, Mystery und historisch.
 
Aber auch an den "Kurzgeschichten" hatte ich Spaß. Und mir fällt auf, dass ich teilweise sogar durch Mitmenschen inspiriert wurde, von denen ich es nicht vermutet hatte. 


 

 

Zum Beispiel der kürzlich verstorbene Herr Trapp. Vielleicht war er unbewusst das Vorbild für den neurotischen Rupert Grayson in "Vom Ernst des Lebens"; auch wenn ich es eigentlich vermeide, Bekannte bzw. deren Eigenschaften in meinen Romanen zu verwenden, denn die Wiedererkennungsgefahr wäre mir doch zu groß. 

Obwohl Rupert sehr viel jünger ist, hat er einige Charakterzüge, die denen von Herrn Trapp ähnlich sind. Daher ist es möglicherweise kein Zufall, dass dieses Buch das einzige neben den gesammelten Werken Kurt Kusenbergs ist, das er je gelesen hat. (O;

 


Mittwoch, 12. Juni 2019

Verlosung meiner "Kurzen" als Print bis zum 19. Juni

Es wird mal wieder Zeit für eine Verlosung. Um ehrlich zu sein, gehe ich sie mit gemischten Gefühlen an. Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass Bücher, die ich verschenkt habe, nur selten gelesen bzw. eines Feedbacks an mich würdig sind. Was ich ein bisschen schade finde.

Vielleicht sind die LeserInnen ja zu höflich, um Kritik zu üben, aber solange die nicht grundlos ist oder superpersönlich wird (was ich auch schon erlebt habe), ist es vollkommen in Ordnung, auf etwas hinzuweisen, das einem nicht so gut gefallen hat. Der umgekehrte Fall ist natürlich wünschenswert. Wie schön ist es  für Autoren, wenn die Begeisterung für ein eher unbekanntes Buch nicht nur im stillen Kämmerlein stattfindet. Auch das ist schon vorgekommen, wenn auch eher selten.

*Klick* zum Vergrößern

Oder meine Romane liegen vergessen auf den SUBs, die - wie wir ja wissen - oft die gefühlten Ausmaße eines Mount Everest haben. Ich warte nicht mehr auf Rezensionen auf dem großen A oder in einschlägigen Blogs und Foren, nachdem mir klar wurde, dass sich damit viele LeserInnen unter Druck gesetzt fühlen. Eine Rückmeldung an mich als Autorin wäre nett. Das kann auch ein kurzer Kommentar auf dem Blog oder bei Facebook sein.

Ich hoffe, das klang jetzt nicht miesig oder negativ. Denn schließlich meine ich es gar nicht so und wünsche mir viele Interessierte an meinem kleinen Gewinnspiel. (O:

Was müsst ihr tun, um teilzunehmen? Wählt ein Buch aus dem Bild aus und schreibt mir in der Kommentarfunktion, warum ihr es lesen möchtet. Infos und Leseproben zu den Büchern findet ihr z. B. auf meiner Homepage.

Am 19. Juni um 19.00 Uhr wirbelt dann die Glücksfee und benachrichtigt den Gewinner. Eure Daten werden nicht gespeichert und nur zum Zweck des Gewinnspiels verwendet, gehen also nicht an Dritte.

ACHTUNG: Verlost wird *ein* Buch an den Gewinner mitsamt der Goodies, nicht alle Romane auf dem Foto.



Mittwoch, 29. März 2017

Frühlingsaktion: Die Ebook-Preise purzeln!

Endlich kommt wieder die Sonne, und mit ihr die Balkon-Lesezeit. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber sobald die ersten Sonnenstrahlen warm genug scheinen, nutze ich jede freie Minute draußen. Oft auch auf dem Balkonliegestuhl mit einem Buch in der Hand und einem Fruchtsaftgetränk auf dem kleinen Metalltisch daneben. Oder einem Becher "Ben & Jerry's" Cookie Dough. Yummy!




Zum Saisonstart gibt es jetzt meine Romane zu günstigen Preisen auf Amazon. Jedes Ebook bis 400 Seiten zu je € 2,99, jedes darüber zu € 3,99. Auch die entsprechenden  Taschenbuchausgaben wurden heruntergesetzt. Besucht mich einfach auf meiner Amazon-Autorenseite und klickt euch durch das Angebot. Den Link dazu findet ihr oben in der Navigationsleiste oder hier:

 Christines Romane

Ich freue mich über Feedback!



Samstag, 4. Juni 2016

Buchtrailer meiner Romane Up to Date

Leider hat sich bei mir in der letzten Zeit nicht besonders viel getan, das es wert wäre, auf meinem Blog kundzutun, und Bilder von der Sonne und braungebrannter Haut kann ich bei dem durchwachsenen Wetter nicht bieten.

Aber ich experimentiere immer wieder gerne mit dem Videoprogramm von Animoto und erstelle kleine Filmchen. Es bot sich an, nach der Neugestaltung der Cover einen passenden Trailer hochzuladen.





Der erste ist der aktuelle, doch da ich einen weiteren produziert habe, der noch nicht auf dieser Seite verewigt wurde (und wo sonst könnte ich meine Teaser besser sammeln als hier?), poste ich ihn als kleines Bonusmaterial. Vielleicht kann ja der eine oder andere Leser etwas damit anfangen und Autoren Animoto als Marketingtool nutzen, das sie zuvor nicht kannten. Dann würde es mich freuen, geholfen zu haben.





Auch für Privatpersonen ist das Programm ein Riesenspaß, etwa um Urlaubserinnerungen in den passenden Rahmen zu rücken oder eine individuelle Grußbotschaft zu senden, über die der Empfänger staunt und sie in Ehren hält. 



Mittwoch, 17. September 2014

Herbstlicher Buchtrailer

Oh, ich liebe das Animoto-Videoprogramm! Damit kann man wirklich tolle Sachen in relativ kurzer Zeit machen. Empfehlenswert für jeden, der gern ein wenig spielt und experimentiert und die Neugier auf sein Produkt / seine Dienstleistung auf unterhaltsame Art wecken möchte. Auch Technik-Dummies wie ich kommen gut zurecht.




Schwupps hat man das Video auf Youtube hochgeladen und es auf sozialen Plattformen geteilt. Was länger dauert, ist die vorangehende Entscheidung, welchen Style und Song man verwenden soll, denn da hat man die Qual der Wahl.

Speziell herbstlich ist mein Video übrigens nicht (auch das gibt es, mit bunten fallenden Blättern), doch da es nun so oder so auf die kältere Jahreszeit zugeht (*bibber*), und viele Leser sich mit einer Tasse Tee und dicken Wollsocken gemütlich auf dem Sofa einkuscheln, kommt hier ein Tipp bzw. sieben Tipps für graue diesige Tage.


Sonntag, 1. Juni 2014

Leseprobe aus meinem Roman "Milan"

"Milan" ist eine meiner ersten längeren Geschichten. Die Inspiration dazu flog mich während eines Aufenthaltes in Israel an (eingedenk des völlig anderen Themas im Roman klingt das eigenartig, ist aber tatsächlich so). Während der müßigen Stunden am Strand bzw. im Toten Meer las ich ein Buch, das vom Alltag und der Wahrnehmung einer schizophrenen Persönlichkeit handelt, und irgendwie fand ich es in jeder Hinsicht faszinierend: Stil, Sprache, regelwidrige Interpunktion und Handlung waren so ganz anders als alles, was ich bis dahin gelesen hatte.

Die Idee, etwas in der Art entstehen zu lassen, auf meine ganz eigene Weise und mit eigenen Erfahrungen und Einfällen verwoben, nahm langsam Gestalt an - erst in meinem Kopf und auf Notizzetteln, dann zuhause auf dem ausrangierten Computers meines Vaters, weil ich noch keinen eigenen besaß (Zeiten waren das!). Damals habe ich die Ich-Perspektive bevorzugt und mich daher entschlossen, durch die Augen meiner Protagonistin zu schreiben.




Die Geschichte ist mit Sicherheit kein Herzschmerz oder eine Liebestragödie, auch wenn es um eine Beziehung geht. Sie erzählt von den Ängsten und Defiziten einer jungen, traumatisierten Frau, die mit einem wesentlich älteren Mann, der als Theaterregisseur arbeitet, zusammenlebt und erkennt, dass sie seinem Intellekt, seiner Erfahrung und seiner Weltgewandtheit nicht gewachsen ist und doch von ihm profitiert; zumindest solange, wie sie seine Führung benötigt, die er ihr gerne, aber nicht ganz ohne Bedingungen oder schmerzlos gewährt. Ich habe ein Faible für zerrissene und ein bisschen verrückte Charaktere. Einiges über ihre Vergangenheit findet über Gespräche in Dialogform statt, und vieles lässt Milan rätselhaft distanziert erscheinen und die Erzählerin kindlich und in starker Abhängigkeit zu der Person, von der sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben angenommen fühlt.

Obwohl die Beziehung alles andere als harmonisch verläuft und von Verlustängsten von seiten der jungen Frau geprägt ist, gelingt es Milan allmählich, ihr Selbstwertgefühl zu wecken, indem er sie (meist) so behandelt, wie sie behandelt werden möchte.

Leseprobe folgt wie immer nach "weitere Informationen".

Freitag, 7. März 2014

Ein Update von Christines Romanen

Mittlerweile sind sieben meiner Geschichten auf dem Buchmarkt sowohl als Printversion als auch als ebook erhältlich. Zeit für ein Sammel-Update, bei dem ich jeden Roman noch einmal im Bild vorstelle. Die 7 ist für mich eine geheime Glückszahl, aber da ich nicht abergläubisch bin oder sonst eine besondere Affinität zu Zahlen habe, sage ich einfach, dass sie mir gefällt und ich schon ein bisschen stolz auf meine Werke bin. Wenn ich bisher mein Pensum erfüllt habe, soll es mir fürs Erste recht sein.

Wie gesagt, handeln die meisten meiner Bücher von männlichen Protagonisten, wobei hin und wieder natürlich auch Frauen ihr Unwesen treiben. In "Das Bildnis des Grafen" heißt meine Neben-Heroine Lillian Grimby und ist die Schwester des Gärtners.

Ein bisschen perfide und französisch gibt sich Gisèle Levant in "Vom Ernst des Lebens", wobei man ihr zugute halten muss, dass sie für ihr Verhalten durchaus Grund hat.

Weniger prägnant, aber dafür sympathisch naiv benimmt sich das Zimmermädchen Nellie in "Fairlight", deren Liebe zu einer der Hauptfiguren auf wenig Resonanz stößt.

In "Furchtlos zum Himmel" steigt keine einzige Frau mit auf den Berg - sportliche Höchstleistungen waren für das weibliche Geschlecht 1923 noch nicht schicklich, wenn man nicht Elly Beinhorn hieß. Dennoch darf ich sagen, dass die damaligen "Kerle" über eine gehörige Portion Romantik verfügten. Und was das Drama angeht, so ist das auch ohne Frau in vielen Passagen deutlich zu spüren.^^




Dafür geht es in "Ausnahmsweise doppelgleisig" für den Engel Seraphin darum, die Ehe von Dr. Branko Schuster und seiner Noch-Angetrauten Annika zu retten. Ob ihm das gelingt, ist fraglich, denn beide Beteiligten erweisen sich als ziemlich harte Brocken in Sachen Versöhnung. Zu allem Überfluss wirft Annika auch noch ein Auge auf den feschen Engel...

"Ein Spiel zu viel", angesiedelt um 1900, handelt von einer Schauspieler-Truppe auf *Urlaub* im Südwesten Englands. Frauen haben in dem Haufen von fünf jungen Egomanen wenig zu sagen. Vielleicht halten sie sie nur für schmückendes Beiwerk, wenn überhaupt. Tatsache ist, dass dieser Roman - gemeinsam mit "Furchtlos zum Himmel" - kaum eine weibliche Komponente hat bis auf die Wirtstochter Hannah, die für den Anführer Irving schwärmt. Aber irgendwie wäre es bei der Vielzahl von Charakteren ohnehin verwirrend geworden, eine *konventionelle* Liebesgeschichte einzubauen.

"Milan" ist der einzige meiner Romane, in dem aus der Perspektive einer Frau erzählt wird. Auch hier bewege ich mich im Theatermilieu, allerdings spielt "Milan" viel später, nämlich Ende der 1970er Jahre. Die stelle ich mir aus einem seltsamen Grund sehr intellektuell und ein wenig traurig vor (vielleicht aufgrund der damaligen politischen Unruhen und Terroraktionen durch die RAF), und ich glaube, dass der Roman den damaligen Zeitgeist ganz gut widerspiegelt. Im Vordergrund steht allerdings die Geschichte einer jungen Frau auf der Suche nach sich selbst und dem Bestreben, ihre Ängste zu überwinden, die sie daran hindern, frei zu sein. Und diese Geschichte verliert wohl nie an Aktualität.


Freitag, 7. Februar 2014

Der-aus-dem-Rahmen-fällt

Es gibt einen neuen Roman von mir. Eigentlich und wenn ich ehrlich bin, ist er gar nicht mehr so neu. Aber ich habe das Manuskript überarbeitet und ein paar Veränderungen angebracht, nachdem ich die Geschichte nach einiger Zeit wieder gelesen habe. Sie fällt aus dem Rahmen, weil es die einzige ist, in der ich aus dem Blickwinkel einer jungen Frau berichte. Sie lebt mit einem älteren Mann zusammen, der es ihr nicht leicht macht und sie trotzdem auf die richtige Fährte bringt, was ihren weiteren Lebensweg angeht. Meine Erzählerin ist psychisch labil und alles andere als selbstbewusst und tough - ihre Kindheit ist gezeichnet von Verlustängsten und kindlichen Traumata. Gemeinsam mit Milan deckt sie nach und nach die Geister ihrer Vergangenheit auf und lernt, mit ihnen umzugehen.




Auch wenn der Roman in einem etwas ungewöhnlichen Stil und der Ich-Perspektive verfasst ist, so trägt er keine autobiografischen Züge. Natürlich wurden eigene Erfahrungen darin verarbeitet, aber es ist mir doch wichtig, zu erwähnen, dass das Werk fiktional ist - allein die Zeit, in der es spielt, ist mir fremd. Aber gerade das ist meiner Ansicht nach das Schöne am Schreiben - dass man seiner Fantasie freien Lauf lassen und sich etwas ausdenken kann, das so ganz anders ist als das, was man normalerweise kennt. Und natürlich - damit es trotz aller Fantasie noch glaubwürdig und authentisch ist - die Recherche, mit der ich es tatsächlich sehr genau nehme.

Eine Liebegeschichte im herkömmlichen Sinn ist mein Roman nicht; es geht um die Suche nach sich selbst und darum, sich von Ängsten und Abhängigkeit zu befreien. Ein ziemlich philosophischer Ansatz also, dem ich hoffentlich gerecht werde. Immerhin war ich zum Zeitpunkt der Entstehung der Geschichte genauso alt bzw. jung wie die Protagonistin.

Eine Leseprobe folgt unter weitere Informationen.