Inhalt und Leseprobe:
I solve crimes and blog about it
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Samstag, 15. Dezember 2018
"Ausnahmsweise doppelgleisig" kostenloser Download
Inhalt und Leseprobe:
Samstag, 17. Februar 2018
Neues Cover und eine neue Rezension!
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Auch "Vom Ernst des Lebens" erstrahlt in neuem Glanz. Ich fand es besonders passend, dass ein altmodisches Fahrgeschäft auf dem Cover zu sehen ist, denn das Leben ist ja auch oft wie eine Karussellfahrt. Und das, was Rupert mit Miles in Paris erlebt, kann man ganz sicher so nennen.
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Ansonsten wird es im März im Rahmen der Leipziger Buchmesse eine Vorstellung von Autoren mit Interviews und Gewinnspielen auf Bookapis Bücherwelt geben. Abgesehen von den Blognominierungen in der Vergangenheit ist das meine erste Zusammenarbeit mit anderen Autoren und Bloggern, und ich bin sehr dankbar, dass die liebe Jay mir diese Möglichkeit gegeben hat.
Dienstag, 26. August 2014
Gewinnspiel: Signiertes Exemplar von "Ausnahmsweise doppelgleisig"
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, nennt mir einen Romantitel, in dem es um eine ungewöhnliche Beziehung geht - sei das mit erheblichem Altersunterschied, einem Handicap, innere und äußere Konflikte, die das Paar bewältigen muss, etc. pp. Genre und Alter des Buches ist egal. Toll wäre es, wenn ihr kurz eure Meinung zur Geschichte kundtun würdet.
Eure Antwort (mit Kontaktmöglichkeit bzw. Email-Adresse) schreibt bis zum 1. September in den Kommentarbereich.
Alternativ könnt ihr mir eine Mail mit dem Kennwort "Quiz" schicken. Meine Email-Adresse lautet: chris009@gmx.net
Der arme Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen, wenn ich um 20.00 Uhr an diesem Tag Glücksfee spiele. Der Gewinner wird dann umgehend per Email benachrichtigt.
Freitag, 11. Juli 2014
Branko, Finn und Tino lernen Hochdeutsch
Ich mag ja Bayrisch. Als verhinderte Rosenheimerin, Bergfex und Weißwurstzutzlerin gehört für mich auch die Sprache zur authentischen Idylle des Freistaats. Allerdings habe ich festgestellt, dass es gerade für meine Leser nördlich des Weißwurschtäquators nicht immer ganz einfach ist, der wörtlichen Rede im Roman zu folgen, in der auch ein paar Eigenheiten der "Südländer" zum Tragen kommen wie zum Beispiel der Artikel vor einem Namen ("Der Branko", "Der Herr Schuster"). Für uns hier selbstverständlich im Alltag. Es wirkt schon fast ein bisschen *posh*, wenn im hiesigen Umfeld jemand sagt: "Gestern habe ich mit Christine telefoniert." Aber eben nur im gesprochenen Wort.
Es leuchtet ein, dass in Gegenden, in denen diese Eigenheiten nicht üblich sind - und vielleicht sogar vereinzelt dort - der Lesefluss durch eine im Schriftdeutsch eher ungewöhnliche Ausdrucksweise gestört werden könnte. Ich kann schließlich auch kein Plattdeutsch, und ehrlich gesagt, die Mundartromane um den Münchner Kommissar Kajetan von Robert Hültner überfordern selbst mich trotz angehängtem Glossar hin und wieder. In Büchern erwartet man als Leser in den wenigsten Fällen lokalkoloritischen Dialekt, es sei denn, man ist Mundartforscher oder sucht gezielt danach.
Darum erscheint "Ausnahmsweise doppelgleisig" nun im neuen Gewand, und zwar sowohl inhaltlich als auch äußerlich, denn mit dem bisherigen Cover war ich nie so recht glücklich. Die dreiteilige Wendeltreppe ließ mehr an einen klassischen Krimi denken als an eine etwas abgedrehte, humorvolle und tiefsinnige Familiengeschichte. Der neue Einband zeigt schon eher, worum es geht. Andeutungsweise zumindest, denn der darauf abgebildete Marmorengel spielt in der Handlung eine kleine Rolle. Er gefällt mir auch vom Gesamteindruck viel besser.
In Kürze wird die Printausgabe mit diesem Cover erhältlich sein; das "ins Hochdeutsch übersetzte" ebook gibt es bereits auf Amazon. Der Charme der Geschichte ging mit dem Einbüßen des Dialekts übrigens nicht flöten. Hoffe ich.^^
Samstag, 30. November 2013
Die Nachwirkungen des Auffahrunfalls am 27. November
Einen Tag nach dem Unfall sollten wir uns am Morgen auf dem Revier zur Zeugenvernahme melden und außerdem festmachen, ob wir Anspruch auf Schmerzensgeld erheben. Letzteres haben wir nicht getan, auch wenn das viele nicht verstehen.
Ich bin mehr als froh, dass der Unfall für uns relativ glimpflich ausging und möchte ihn eigentlich auch schnell vergessen. Das wäre durch elend lange Behördengänge nicht möglich.
Leider fand ich bisher weder eine Meldung in der Lokalzeitung noch im Internet. Es würde mich schon interessieren, wie hoch der Sachschaden war, denn der ist sicherlich keine Lappalie. Viel wichtiger ist mir jedoch, dass es dem Fahrer, der mich versehentlich auf die Motorhaube nahm, nach einem erlittenen Schleudertrauma wieder besser geht, wie uns der Polizist auf dem Revier versichert hat. Er sagte außerdem, dass es nach den bereits protokollierten Zeugenaussagen erstaunlich sei, wie wenig uns passiert ist. Hätte ich langsamer reagiert oder wäre nur einen halben Meter weiter vorn gewesen, hätte es aus sein können mit mir.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich kaum erinnern kann, wie ich reagiert habe, außer dass ich die Hände in Richtung Motorhaube ausgestreckt und mich (wahrscheinlich) so kräftig und intuitiv abgestoßen habe, dass ich seitlich nach hinten auf die Straße fiel, weg vom Auto. Das wurde von dem Kleinbus nach dem Aufprall ungefähr noch zehn Meter weiter geschubst und kam erst dann zum Stillstand. Nicht auszudenken, wenn es mich mitgeschleift hätte...
Mein linker Ellenbogen bzw. meine Pobacke zieren phthaloblaue Flecken, aber das ist tatsächlich alles, womit ich angeben Schmerzensgeld verlangen könnte. Ich kann sogar bereits auf meiner Wii Konsole sporteln und Schwimmen gehen.
Klar, manchmal zieht es ein bisschen im unteren Rücken, wenn ich mich ungeschickt bzw. abrupt bewege oder lange gelegen habe, aber hey, das vergeht. Ich bin ja selber platt, dass ich ohne Knochenbrüche und / oder innere Verletzungen aus der Geschichte rausgekommen bin. Neben meiner Reaktionsschnelligkeit und einem scheinbar hollywoodreifen Abgang aus der Gefahrenzone hat mich nämlich - so einfältig das klingt - tatsächlich eine höhere Macht vor Ärgerem bewahrt, so dass ich wenig Körperkontakt mit dem außer Kontrolle geratenen Auto hatte. Mir wurde schon ein wenig flau, als mir durch die Worte des Polizeibeamten bewusst wurde, wie knapp ich einer wirklich ernsten Gefahr entronnen bin, und das ohne größere Anstrengung - jedenfalls habe ich es in dem Moment der Angst so empfunden. Es gibt ja diesen Spruch "Über sich selbst hinauswachsen", und ich glaube, das habe ich mithilfe der Engel um mich herum auch getan. Man hat mir praktisch Flügel verliehen, und das war garantiert kein nach Bullenpisse schmeckender Powerdrink.
Ein bisschen verliert man das Vertrauen in die Konzentration der Autofahrer, wenn man in einen solchen Unfall verwickelt war. Nicht, dass ich traumatisiert wäre, aber ich bin doch aufmerksamer und vorsichtiger im Straßenverkehr.
Mittwoch, 27. November 2013
Von einer Armee Schutzengel umgeben...
Auf unserem Spaziergang gingen wir über eine Ampel, und ein Autofahrer hält, um uns passieren zu lassen. Ich denke erst (komischerweise) ob wir ihn vorbeifahren lassen sollen, doch er hält, weil wir als Fußgänger Grün haben. Ich lächle ihm zu und will gerade die Hand heben und mich bedanken, als ich merke, dass das Auto einen Satz nach vorne macht - direkt auf uns zu.
Ihr könnt euch kaum vorstellen, an wie viele Dinge gleichzeitig ich da gedacht habe. Erst mal: "Warum fährt er wieder, wenn wir die Straße noch nicht überquert haben?" Dann: "Wo ist meine Begleitung (die ich, wie mich selbst, schreien höre)?" Und ich sehe das Licht des Autos unmittelbar vor mir und strecke die Hände aus, während mir durch die Wucht des Aufpralls die Mütze vom Kopf fliegt. Und dann geht alles so schnell, dass mir irgendwie die Worte fehlen. Ich werde angefahren, falle hin und denke noch "Nur weg vom Wagen."
Auf der Straße liege ich nur kurz und rapple mich wieder auf. Nichts tut weh, alles lässt sich bewegen. Ich habe nicht einmal wirklich Schmerzen gespürt, als ich gefallen bin. Meine Begleitung nimmt mich in den Arm, und ich versichere, dass ich ok bin. Der Fahrer des Wagens steigt aus und will den Notarzt rufen, ebenso wie eine Zeugin, die ihre Adresse für eine eventuelle polizeiliche Befragung notiert. Ich bin kein bisschen benommen, stehe auch nicht unter Schock und sage, dass ich keinen Krankenwagen brauche. Überall auf der Straße liegen Scherben.
Als die benachrichtigte Polizei eintrifft, wird das Bild klarer: ein Kleinbus ist auf den PKW aufgefahren. Der Fahrer des PKWs klagt über Nackenschmerzen. Sein Heckfenster ist völlig kaputt, und beide involvierte Wagen sehen ziemlich schlimm aus.
Der Polizist nimmt unsere Personalien auf und bittet uns, morgen nochmal für den Bericht aufs Polizeirevier zu kommen, falls wir uns doch verletzt hätten. Mein Tokus tut im Nachhinein ein bisschen weh und mein Ellenbogen ist aufgeschürft, aber soweit sind wir beide in Ordnung. Meine Begleitung, die rechtzeitig ausweichen konnte, meinte, ich sei wie ein Stuntman gefallen. Muss wohl so gewesen sein.
Ich brauche jetzt erst mal Zeit und Pause, das alles zu rekapitulieren. Merkwürdig, wie surreal eine solche Situation ist. Und komisch auch, dass wir uns kurz zuvor darüber unterhalten haben, wie dankbar man für jeden Tag sein darf.
Das ist *mein* Schutzengel-Erlebnis.
Bildquelle: Pinterest






