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Dienstag, 12. Mai 2026

Meine Homepage "Romane von Christine Wirth"

 Lange Zeit habe ich sie nicht gepflegt, meine virtuelle Visitenkarte. Es gab nicht viel, was man an ihr ändern kann, sind erst einmal die Seiten für jedes Buch und die dazugehörige Leseprobe erstellt. So langsam, aber sicher schlief sie ein, und selbst automatische, aber besorgt klingende Mails meines Anbieters, ich solle doch wieder einmal meine Homepage besichtigen, liefen ins Leere. Ich hatte keine Lust und kein Interesse mehr, sie up to date zu halten, nachdem die Preise pro Jahr saftig angezogen wurden. Das Premiumpaket wechselte zu Basic, und dabei blieb es. Bleibt es bis heute, denn alles, was auf der Ansicht stört, ist die Werbeanzeige des Seitenanbieters am Anfang. Vielleicht stufe ich sie irgendwann wieder hoch, wenn sich meine finanzielle Lage entspannt hat.

 

Das Vorstellungsfoto mit den Burschis


Aber ich sah es selbst ein: eine vernachlässigt wirkende Homepage mit verschiedenen Schriftarten und -größen ist kein adäquates Aushängeschild für einen Autor respektive das Fräulein Autorin. Noch dazu, wo ich prinzipiell auf eine gute Optik und Grafik in jeglichen Bereichen Wert lege. 

Außerdem fiel mir auf, dass ich "Shalom Mamele" meinem Sortiment noch gar nicht zugefügt und vorgestellt hatte. Das musste nachgeholt werden, wenn ich auch Gründe hatte, es lange hinauszuzögern. Ich weiß nicht, ob es verstanden wird, doch für mich war es immer so, dass die Werbung gerade für dieses Buch mich unheimlich traurig macht und ich es nicht öffentlich irgendwo stehen haben möchte, wenn es sich vermeiden lässt. Ähnlich empfinde ich auch auf dem Friedhof. Es wirkt so endgültig. Daher bin ich auch froh, dass wir Mamas Namen auf einer kleinen, aber feinen Schiefertafel mit Foto stehen haben, und nicht in Bronzelettern auf dem wuchtigen Stein des Familiengrabes. Komisch, ist aber so. 

Trotzdem bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe unserer Familienchronik fast zweieinhalb Jahre nach Erscheinen eine Unterseite auf der Homepage gewidmet. Auch die Schrift habe ich überall angepasst und die Fotos erneuert. Die ersten sind tatsächlich anno Tobak. Und die Cover waren ohnehin nicht mehr aktuell gewesen. 

 

Mein Büchersortiment
 

Ursprünglich hatte ich damit geliebäugelt, die Seite komplett neu aufzuziehen und eventuell auch den Anbieter zu wechseln. Aber günstiger wurde keiner in meiner engeren Auswahl. Sobald ich die "kostenlosen" probiert habe und sie individuell gestalten wollte (ohne KI und mit meinen eigenen Buchtiteln), wäre ein Jahresabo fällig gewesen, das vielleicht etwas billiger war als das meines Anbieters, aber potzblitz - ich kam einfach mit der sogenannten Userfreundlichkeit nicht zurecht! Das hat mich ein bisschen deprimiert, denn es heißt doch, es sei kinderleicht, gerade mithilfe von KI Webseiten zu erstellen. Pustekuchen! Ich glaube, am sinnvollsten sind da immer noch die Webdesigner, wenn man sie sich leisten kann. Mit meiner alten Homepage und dem Dashboard habe ich mich trotz jahrelanger Abstinenz einigermaßen durchgewurschelt, auch wenn sich da viel geändert hat. Die Designvorlagen sind aber immer noch dieselben - nicht mal neue sind dazugekommen. Macht aber nichts. Mein altes "Taube mit Herz", das ich schon damals etwas anders gestaltet habe, gefällt mir immer noch gut. 

 

Das offizielle Autorenfoto

Ich bin froh, dass ich nach ein paar Tagen ein Ergebnis hatte, das, wie ich finde, ansprechend und aussagekräftig ist und zu mir passt. Wenig Schickschnack, aber trotzdem irgendwie verspielt und lebendig. Über Besucher freue ich mich: 

Romane von Christine Wirth 

 



 

 

 

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